Alfred Friedrich Heinrich HarmsDr. Alfred Harms: Kurzgeschichten auf der Seite vom Heimatbund Gestorf [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 29. Juli 2023 (geboren 4. September 1905o. V.: Harms, Alfred in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 29. Juli 2023 in Gestorf, Kreis Springe; gestorben 9. Januar 1994NLA HA Nds. 700 Acc. 2005/41 Nr. 29/1 in Celle)RWLE Möller: Harms, Alfred Dr., in ders.: Celle-Lexikon, S. 87 war ein deutscher Jurist und Generalstaatsanwalt am Oberlandesgericht Celle.Harms, Dr. Alfred, in: Niedersachsenlexikon (1969), S. 153

Leben Alfred Harms war Sohn der Georgine Harms, geborene Ernst und des Gestorfer Lehrers Heinrich Harms. Er kam in der Wohnung seiner Eltern als Hausgeburt mit Hilfe der Hebamme Johanne Prelle, geborene Hormann, in der Lehrerwohnung oberhalb der beiden Klassenzimmer im Gestorfer Schulhaus zur Welt.

Harms studierte Rechtswissenschaft an der Universität Marburg und gehörte seit 1924 der Burschenschaft Alemannia Marburg an.Unsere Toten. In: Burschenschaftliche Blätter, 109. Jg. (1994), H. 3, S. 172. Er legte 1927 an der Universität Göttingen seine Dissertation Das Recht am Arbeitsergebnis und die Verarbeitung gemäss § 950 BGB ab.Angaben über das Gateway Bayern 1931 bestand er seine juristische Staatsprüfung. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde er 1936 Staatsanwaltschaftsrat in Aurich.

Im Zweiten Weltkrieg wirkte Harms als Kriegsgerichtsrat bei der 19. Luftwaffen-Felddivision.

In der Nachkriegszeit wurde er zunächst Staatsanwalt in Celle, dann Erster Staatsanwalt, Oberstaatsanwalt und zugleich Vertreter des Generalstaatsanwaltes. Ab 1960 wirkte er am Oberlandesgericht Celle als Senatspräsident, ab April 1967 bis 1970 war er Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle. Alfred Harms ist im Braunbuch aufgelistet.Norbert Podewin (Hrsg.): Braunbuch – Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Berlin (West). Reprint der Ausgabe 1968 (3. Auflage), Berlin 2002, ISBN 978-3-360-01033-9, S. 159.

Literatur Erich Stockhorst: Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich, Velbert u. a.: Blick & Bild, 1967, S. 178

Weblinks Alfred Harms: Kurzgeschichten auf der Seite vom Heimatbund Gestorf

Einzelnachweise

Kategorie:Generalstaatsanwalt (Deutschland) Kategorie:Person (Aurich) Kategorie:Militärperson (Luftwaffe der Wehrmacht) Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Militärjurist Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Celle) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben 1994 Kategorie:Mann