Kochłowy ( Kochlow) ist eine Ortschaft mit einem Schulzenamt der Landgemeinde Ostrzeszów im Powiat Ostrzeszowski der Woiwodschaft Großpolen in Polen. mini|Gutshof Geschichte Anfänglich gehörte das Gebiet um Ostrzeszów und Kępno politisch zu Schlesien, wurde aber am wahrscheinlichsten um das Jahr 1146 Teil Großpolens. Aus dieser Zeit rührte die bis 1821 bestehende Zugehörigkeit zum Bistum Breslau.Kępno: Krótka historia politycznej przynależności miasta, 2011 (polnisch)
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort namens Cochlowo im Jahr 1266, als das Dorf dem Breslauer Bischof den Zehnt zahlte. Der Ort wurde dann um 1305 im Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis (Zehntregister des Bistums Breslau) als Chochlowo aufgelistet. Der Ortsname ist vom Personennamen Chochło bzw. Kochło (vergleiche Appellativ kochla bzw. chochla) zunächst mit dem Suffix -owo, später pluralisiertes -owy, gelegentlich auch -ów, abgeleitet.
1401 wurde das Gebiet von Ostrzeszów und damit auch der Ort vom polnischen König dauerhaft an das Weluner Land angeschlossen. Ungefähr ab dem Jahr 1420 gehörte es der Woiwodschaft Sieradz.
Im Zuge der zweiten polnischen Teilung kam der Ort 1793 an Preußen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kam Kochłowy zu Polen, Woiwodschaft Posen. Beim Überfall auf Polen 1939 wurde das Gebiet von den Deutschen besetzt und dem Landkreis Kempen im Reichsgau Wartheland zugeordnet. Der Ort wurde in Kochel umbenannt, was wiederum 1943 in Kochlau geändert wurde.
Von 1975 bis 1998 gehörte Kochłowy zur Woiwodschaft Kalisz.
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Großpolen Kategorie:Gmina Ostrzeszów