Sarah Lasley (* 1982 in Louisville, Kentucky) ist eine amerikanische Filmemacherin und Videokünstlerin. Sie lebt in Eureka, Kalifornien, wo sie als Associate Professor an der Cal Poly Humboldt Universität tätig ist. Ihre No-Budget-Filme üben mit absurdem Humor Kritik am Techno-Utopismus.
Leben und Karriere Sarah Lasley wurde in Louisville, Kentucky, geboren. Sie besuchte die Skowhegan School of Painting and Sculpture. Im Jahr 2008 erwarb sie ihren Master of Fine Arts an der School of Art in Yale, wo sie anschließend viele Jahre lang als Dozentin lehrte. Während ihrer Zeit in Yale realisierte sie ihren ersten Film mit dem Titel „EVE“, in dem Aja Naomi King, Austin Durant, Rachel Spencer Hewitt und Brenna Palughi die Hauptrollen spielten. Ihr Kurzfilm „How I Choose to Spend the Remainder of my Birthing Years“ gewann den Hauptpreis der Ausstellung „Projection/Projektion“ des Blue Star Contemporary, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Darmstadt stattfand. Das Preisgeld ermöglichte die Finanzierung ihres Kurzfilms „Welcome to the Enclave“ – mit Brenna Palughi in beiden Hauptrollen –, der auf Oscar-qualifizierenden Festivals wie dem Slamdance Film Festival, dem Ann Arbor Film Festival, dem Athens International Film and Video Festival, dem Florida Film Festival und dem Cucalorus Film Festival gezeigt wurde, bevor er über NoBudge und den Slamdance Channel vertrieben wurde. Der Film erhielt den Rotten Tomatoes Audience Award beim Chicago Critics Film Festival sowie einen Jurypreis beim Chicago Underground Film Festival. Im Jahr 2023 war sie im Rahmen der Darmstädter Sezession Artist in Residence im Atelier Siegele. Während ihres Aufenthalts in Deutschland führte sie Regie bei ihrem Kurzfilm „Climate Control“, der in Zusammenarbeit mit 30 ihrer Studierenden entstand. Der Film wurde international auf Festivals wie dem 25 FPS Festival, dem London Short Film Festival, dem Slamdance Film Festival, dem Ann Arbor Film Festival, dem Big Sky Documentary Film Festival, dem Athens International Film and Video Festival und dem Cucalorus gezeigt. Im Jahr 2026 wurde sie zum Guggenheim Fellow in der Kategorie Film und Video ernannt.
Kritische Rezeption Lasleys Arbeiten wurden in zahlreichen Publikationen positiv rezensiert, darunter Film Threat, RogerEbert.com und die Washington Post.
Weblinks Persönliche Website (englisch)
Einzelnachweise
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