Hinterskirchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Neufraunhofen im niederbayerischen Landkreis Landshut.
Geschichte Das Pfarrdorf Hinterskirchen wird erstmals um das Jahr 1150 als Hindarheina urkundlich erwähnt. Es ist ein hochmittelalterliches Ortsadelsgeschlecht in Hinterskirchen nachgewiesen. Hinterskirchen gehörte bis 1806 zur reichsunmittelbaren Herrschaft Fraunhofen der Freiherren von Fraunhofen.
Der Ort Hinterskirchen mit den umliegenden Weilern und Einöden gehörte von der Gemeindebildung durch das bayerische Gemeindeedikt von 1818 bis zum 30. April 1978 zur Gemeinde Vilslern. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese Gemeinde aufgelöst und das Gebiet aufgeteilt. Etwa die Hälfte wurde in den Markt Velden eingemeindet. Die andere Hälfte mit Hinterskirchen und Umgebung gehört seit 1. Mai 1978 zur Gemeinde Neufraunhofen. mini|Kirche Mariä Himmelfahrt in Hinterskirchen
Kirche und Pfarrei Die Kuratiekirche Mariä Himmelfahrt ist eine im Kern spätgotische Kirche, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Nach Veränderungen in der Barockzeit wurde in den Jahren 1909 bis 1913 das Langhaus abgebrochen und nach den Plänen von Michael Kurz in neobarocken Formen mit Elementen des Heimatstils neu errichtet.Anton Eckardt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler von Niederbayern – Bezirksamt Vilsbiburg. Oldenbourg, München 1921, S. 136f. Die 1949 errichtete Kuratie Hinterskirchen, ehemals Teil der Pfarrei St. Ulrich in Vilslern, gehört heute zum Pfarrverband Velden im Dekanat Geisenhausen des Erzbistums München und Freising.
Weitere Einrichtungen Gasthof Rampl ehemaliges SchulhausLebendiger Mittelpunkt des dörflichen Lebens Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, 2005.
Volkstrachtenverein Hinterskirchen
Persönlichkeiten
Michael Öchsner, Lehrer in Hinterskirchen und Verfasser des Urtexts der Bayernhymne
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Landshut Kategorie:Ersterwähnung 1150 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Neufraunhofen