Naujehnen, 1938 bis 1945: Rotfelde (Ostpr.), , ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.

Die Ortsstelle befindet sich sieben Kilometer westnordwestlich von Kutusowo (Schirwindt) zwei Kilometer nördlich der Regionalstraße 27A-012 (ex R 509). Vor 1945 hatte der Ort einen Haltepunkt am nach Schirwindt führenden Strang der Pillkaller Kleinbahn, die nicht mehr betrieben wird.

Geschichte mini|Die Gemeinde Naujehnen auf einem Messtischblatt von 1936 Um 1780 war der damals wohl zur Unterscheidung vom acht Kilometer nordöstlich gelegenen Albrecht-Naujehnen Groß Naujehnen genannte Ort ein Schatull-Dorf.Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement, S. 103. 1874 wurde die Landgemeinde Naujehnen in den neu gebildeten Amtsbezirk Lindicken im Kreis Pillkallen eingegliedert.Rolf Jehke, Amtsbezirk Lindicken 1938 wurde Naujehnen in Rotfelde (Ostpr.) umbenannt. 1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen erhielt er nicht mehr.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner 1867Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung, I. Die Provinz Preussen, Berlin 1874 266 1871 251 1885Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888 294 1905Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907 245 1910 232 1933Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939 186 1939 183

Kirche Naujehnen/Rotfelde gehörte zum evangelischen Kirchspiel Willuhnen.

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung im Rajon Krasnosnamensk Kategorie:Ort in Ostpreußen