Karl Gabriel Nowack (* 8. Januar 1807 in Brieg, Provinz Schlesien; † 14. Januar 1883 in Breslau, Provinz Schlesien) war ein schlesischer Journalist, Biograf und Bibliograf.

Leben Nowack erhielt seine Schulbildung in Leobschütz und Gleiwitz. Er studierte an der Universität Breslau Philologie. Auf Empfehlung von Franz Passow (1786–1833) erhielt er noch während seines Studiums eine Anstellung als Amanuensis in der Königlichen und Universitätsbibliothek. Von 1828 bis 1831 gehörte er dem philologischen Seminar an. Im letzten Semester seines Studiums war er auch Lehrer am technischen Institut von Dr. Jahn. In den Jahren 1834 und 1835 war er interimistischer Lehrer an der Königlichen Divisionsschule. Ab 1836 war er Mitglied der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur. Er war mehrjähriger Mitarbeiter für die Schlesischen Provinzialblätter und für das „Literaturblatt von und für Schlesien“. Für Erstere leitete er selbständig von 1845 bis 1849 die Herausgabe. Von 1849 bis zu seinem krankheitsbedingten Ruhestand arbeitete er für die Schlesische Zeitung.

Schriften (Auswahl) Schlesisches Schriftsteller-Lexikon oder bio-bibliographisches Verzeichniß der im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts lebenden schlesischen Schriftsteller, Breslau 1836–1843 Heft 1 / Digitalisat MDZ Heft 2 / Digitalisat MDZ Heft 3 / Digitalisat MDZ Heft 4 / Digitalisat MDZ Heft 5 / Digitalisat MDZ Heft 6 / Digitalisat MDZ

Literatur Jahres-Bericht der Schlesischen Gesellschaft für Vaterländische Cultur. Band 61, Breslau 1884, S. 404–405.

Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Autor Kategorie:Biografie Kategorie:Bibliograf Kategorie:Mitglied der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur Kategorie:Absolvent der Universität Breslau Kategorie:Person (Breslau) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1807 Kategorie:Gestorben 1883 Kategorie:Mann