Goberischken, 1938 bis 1945: Gobern, , ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.
Die Ortsstelle befindet sich zwei Kilometer westlich von Kutusowo (Schirwindt) an dem kleinen Fluss Polewaja (dt. Opelis, 1938 bis 1945: Niederfließ) nahe der Regionalstraße 27A-012 (ex R 509).
Geschichte mini|Die Gemeinde Goberischken auf einem Messtischblatt von 1937 Der spätestens seit 1740 erwähnte Ort wurde zunächst mit Paschälxnen bezeichnet.Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Gobern Um 1780 war Paszalxnen oder Gobrischken ein Schatull-kölmisches Dorf.Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement, S. 114. 1874 wurde die Landgemeinde Goberischken in den neu gebildeten Amtsbezirk Schirwindt im Kreis Pillkallen eingegliedert.Rolf Jehke, Amtsbezirk Schirwindt 1938 wurde Goberischken in Gobern umbenannt. 1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen erhielt er nicht mehr.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner 1867Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung, I. Die Provinz Preussen, Berlin 1874 109 1871 94 1885Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888 110 1905Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907 92 1910 103 1933Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939 104 1939 97
Kirche Goberischken/Gobern gehörte zum evangelischen Kirchspiel Schirwindt.
Einzelnachweise
Kategorie:Wüstung im Rajon Krasnosnamensk