Die Stiftung Anscharhöhe wurde im Jahr 1972 in Hamburg errichtet. Sie gehört zu den Hamburger Wohnstiftungen. Ansässig ist die Stiftung in Hamburg-Eppendorf.

Bewohner der Stiftung Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, mit mehr oder weniger gegebenem Unterstützungsbedarf, leben auf der Anscharhöhe.

Geschichte der Stiftung

miniatur|Anscharhöhe 1886

19. Jahrhundert Seit dem Jahr 1885 ist die an der Tarpenbekstraße gelegene Anscharhöhe ein Ort mit diakonischer Ausrichtung.Stiftung Anscharhöhe, abgerufen am 16. Juli 2023.

20. Jahrhundert Begründer der Stiftung Anscharhöhe Anfang der 1970er Jahre war die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Anschar zu Hamburg.

Ziel der Gründung ist es gewesen, die Ende des 19. Jahrhunderts von Emilie Jenisch und Pastor Carl Ninck in Eppendorf begonnene diakonische Arbeit fortzuführen.

Zeit des Nationalsozialismus Ab der Mitte der 1930er Jahre lebten ungefähr 100 Patientinnen der Irrenanstalt Langenhorn auf der Anscharhöhe. Nach den Bombenangriffen 1943 wurden viele von ihnen nach Langenhorn zurückverlegt. In der Folge fielen sie dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm zum Opfer.

Gelände der Stiftung Das hügelige, parkartige Gelände der Stiftung ist sieben Hektar groß.Unsere Geschichte, abgerufen am 16. Juli 2023. Es weist Gebäude für verwaltungsmäßige und andere Zwecke sowie Wohngebäude und eine Pflegeeinrichtung auf. Auch steht auf diesem die Kirche St. Anschar.

Garten de l’Aigle Teil des Stiftungsgeländes ist der im 19. Jahrhundert angelegte Garten de l’Aigle.

Literatur Hermann Hipp, Freie und Hansestadt Hamburg. Geschichte, Kultur und Stadtbaukunst an Elbe und Alster, DuMont Buchverlag, Köln 1989, ISBN 3-7701-1590-2.

Weblinks

Website der Stiftung Anscharhöhe, abgerufen am 16. Juli 2023. 125 Jahre Anscharhöhe, abgerufen am 17. Juli 2023.

Einzelnachweise

Anscharhohe Kategorie:Hamburg-Eppendorf Anscharhohe