Augstupönen, 1938 bis 1945: Hochweiler (Ostpr.), , ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.
Die Ortsstelle befindet sich zwei Kilometer nordöstlich von Kutusowo (Schirwindt) an der Grenze zu Litauen an der Scheschuppe.
Geschichte mini|Die Landgemeinde Augstupönen auf zwei Messtischblättern von 1927 und 1934 Der Ort wurde im Jahr 1700 gegründet.Erwin Spehr: Aus der Geschichte des Kreises Schloßberg (Pillkallen), auf wiki.genealogy.net Augstupöhnen, auch Samolischken genannt, war um 1780 ein königliches Bauerndorf.Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement, S. 6. 1857 wurde das Gut Eichenfelde nach Augstupönen eingemeindet. 1874 wurde die Landgemeinde Augstupönen in den neu gebildeten Amtsbezirk Schirwindt im Kreis Pillkallen eingegliedert.Rolf Jehke, Amtsbezirk Schirwindt 1938 wurde Augstupönen in Hochweiler (Ostpr.) umbenannt. 1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen erhielt er nicht mehr.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Bemerkungen 1867Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung, I. Die Provinz Preussen, Berlin 1874 202 1871 185 davon in Eichenfelde 20 1885Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888 189 davon in Eichenfelde 22 1905Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907 120 davon in Eichenfelde 9 1910 151 1933Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939 128 1939 138
Kirche Augstupönen/Hochweiler (Ostpr.) gehörte zum evangelischen Kirchspiel Schirwindt.
Weblinks Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Hochweiler (Ostpr.)
Einzelnachweise
Kategorie:Wüstung im Rajon Krasnosnamensk