Pincehely [] ist eine ungarische Großgemeinde im Kreis Tamási im Komitat Tolna.

Geografische Lage Pincehely liegt 42 Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes Szekszárd und 13 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Tamási, an dem Fluss Kapos. Nachbargemeinden sind Ozora, Tolnanémedi, Nagyszékely, Miszla und Belecska.

Geschichte Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 589 Häuser und 2927 Einwohner auf einer Fläche von 4131 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Tamási im Komitat Tolna.

Gemeindepartnerschaft Pribeta, Slowakei

Söhne und Töchter der Großgemeinde Oszkár Bán (1901–1980), Dichter, Schriftsteller und Journalist Simon Sarkantyu (1921–1989), Maler Mihály Bíró (1929–2019), Sportfunktionär Ferenc Hirt (1967–2018), Unternehmer und Politiker Annamária Agócs (* 1971), Fußballspielerin Eszter Virág Vér (* 1979), Historikerin

Sehenswürdigkeiten Brunnenhaus (Az apácák kútja) Brunnen (Szőlős szökőkút) Kalvarienberg Kruzifixe Mihály-Vörösmarty-Büste, erschaffen 1975 von István Szabó Römisch-katholische Kirche Sarlós Boldogasszony, erbaut 1766–1776 Römisch-katholische Kapelle Nepomuki Szent János, erbaut 1742 um barocken Stil, südlich des Ortes in den Weinbergen gelegen Statuen von Mária und Szent József aus dem Jahr 1906 Szentháromság-Säule Weltkriegsdenkmäler

Verkehr Durch Pincehely verläuft die Hauptstraße Nr. 61, von der im Ort die Landstraßen Nr. 6312, Nr. 6313 und Nr. 6408 abzweigen. Es bestehen Zugverbindungen nach Dombóvár und Pusztaszabolcs. Weiterhin gibt es Busverbindungen nach Ozora, Tamaśi, über Tolnanémedi nach Simontornya sowie über Keszőhidegkút nach Gyönk.

Literatur Településképi Arculati Kézikönyv – Pincehely. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Pincehely 2017.

Einzelnachweise

Weblinks

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