mini|Mariä Himmelfahrt (Lappersdorf) mini|Innenansicht Die römisch-katholische, denkmalgeschützte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt steht in Lappersdorf, einem Markt im Landkreis Regensburg der Oberpfalz. Sie ist dem Bistum Regensburg zugeordnet. Das Bauwerk ist unter der Denkmalnummer D-3-75-165-2 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.

Beschreibung Die Saalkirche wurde 1930 nach einem Entwurf des Münchener Architekten Georg Holzbauer neu errichtet. Das Langhauses wird an seiner Nordseite im Osten von einem mit einem Pyramidendach bedeckten Kirchturm flankiert, dessen oberstes Geschoss die Turmuhr und den Glockenstuhl beherbergt, in dem fünf Kirchenglocken hängen. Der mittelalterliche Chorturm an der Westseite des Langhauses wurde beibehalten.

Zur Kirchenausstattung gehört ein Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert, der von den Statuen des heiligen Florian und der heiligen Barbara flankiert wird. Auf dem Altarretabel ist Mariä Himmelfahrt dargestellt. Die Brüstung der um 1750 gebauten Kanzel enthält Bilder über die vier Evangelisten. Das Tabernakel befindet sich am linken Seitenaltar.

Orgel mini|Orgel von 1903 bis 1981 mini|hochkant|Jann-Orgel 1793 erbaute Andreas Weiß aus Nabburg für die Kirche eine Orgel. Die genaue Beschreibung ist nicht überliefert. Für die Nachfolgeorgel nutzte 1903 die Firma Siemann für ihr Opus 133, ein einmanualiges, sechregistriges Werk, das historische Gehäuse und verbreiterte es, um die raumgreifenden Kegelladen aufnehmen zu können. Das Instrument wurde die letzten Jahre seines Bestehens selten gespielt, da in den 1980er Jahren zusätzlich eine elektronische Orgel angeschafft wurde. 1981 wurde die Pfeifenorgel verkauft, um Platz für einen Neubau zu schaffen. Sie ist heute in stark veränderter Form in Regensburg im Privatbesitz ohne Prospekt erhalten.

1883 schuf Georg Jann als Opus 81 wiederum ein neues Werk mit vollmechanischer Traktur. Dabei wurde das veränderte Gehäuse wieder in die ursprüngliche Form zurückgeführt und als Rückpositiv in die Emporenwand integriert. Für die weiteren Teilwerke wurde ein Gehäuse in neuzeitlicher Formensprache errichtet.Information zur Orgel Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 12. Mai 2026. I Koppelmanual II Hauptwerk Praestant 8′ Rohrflöte 8′ Oktave 4′ Holzflöte 4′ Feldpfeife 2′ Mixtur III–IV ′ Trompete 8′ Tremulant III Schwellwerk Gedackt 8′ Dolcan 8′ Blockflöte 4′ Sesquialtera ′+′ Quinte ′ Vorabzug Principal 2′ Scharff III 1′ Oktave 1′ Tremulant Pedal Subbaß 16′ Oktavbaß 8′ Pommer 4′ Hintersatz III Fagott 16′

Koppeln: II/P, III/P Anmerkungen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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