Mr. Peabody und die Meerjungfrau (Originaltitel: Mr. Peabody and the Mermaid) ist ein US-amerikanischer romantischer Fantasyfilm von Irving Pichel aus dem Jahr 1948 mit William Powell und Ann Blyth in den Titelrollen. Der Film basiert auf dem Roman Peabody’s Mermaid von Guy und Constance Jones aus dem Jahr 1945.

Handlung Mrs. Peabody schleppt ihren Ehemann, den 50-jährigen Arthur Peabody aus Boston, zu einem Psychiachter. Ein Großteil der Geschichte wird in einer Rückblende gezeigt, wie Arthur Peabody dem Psychiater die Ursache seines Unwohlseins erklärt.

Es hatte alles damit begonnen, dass er nach einem schweren Grippeanfall mit seiner Frau Polly in den fiktiven karibischen Ferienort in St. Hilda gefahren war. Dort hört er Gesang von einer felsigen Insel vor der Küste und segelt mit seinem Boot, um die Ursache des Gesangs herauszufinden und ein wenig zu angeln, zu dem Felsen. Zu seiner Verlegenheit angelt er jedoch eine schöne Meerjungfrau auf sein Boot, die von ihm Lenore genannt wird. Obwohl sie nicht reden kann, ist sie verspielt, kindlich und mehr als ein bisschen verführerisch, sodass er ihr bald das Küssen beigebracht hat. Er versteckt sie im tiefen Fischreich des Resorts.

Es kommt jedoch zur Verwirrung, als Peabodys Frau Polly, die sich ihrerseits zu dem höflichen Engländer Major Hadley hingezogen fühlt, ihren Mann der Untreue verdächtigt. Sie hält aber eine fleischliche Person, die Schwimmerin Cathy Livingston, für die Affäre ihres Mannes. Nach einer gescheiterten Absprache reist Polly Hals über Kopf nach Hause ab, ohne jemand anderem Bescheid zu sagen. Arthur verschanzt sich in den folgenden Tagen mit der Meerjungfrau auf seinem Ferienanwesen und beantwortet keine Anrufe. Daraufhin spekuliert Major Hadley, ob Peabody seine Frau heimlich umgebracht habe. Ein verständigter Suchtrupp verfolgt Peabody bis zur Insel, wo Lenore ihn beinahe ertränkt, als sie versucht, ihn unter Wasser zu verstecken.

Die Handlung kehrt wieder in die Gegenwart zurück: Mr. Peabody ist zurück in Boston und sitzt beim Psychiater. Am Ende scheint Peabody vom Arzt davon überzeugt zu sein, dass er Halluzinationen hatte, während er sich kurz vor seinem 50. Geburtstag in einer Midlife-Crisis befand. Als Beweis für die Realität seines Abenteuers bleibt nur Lenores Kamm übrig, den er seiner Frau als Heimkehrgeschenk übergibt.

Kritiken Bosley Crowther in der New York Times lobt, William Powell gebe eine „fesselnde und hochkarätige Darbietung“, Ann Blyth als Meerjungfrau zwar wortlos, aber charmant und auch ihr Kostüm überzeugend. Auch die weiteren Darsteller seien kompetent und Irving Pichels Regie „so geschickt und unbeschwert, wie es der Film zulässt“. Leider gingen dem Drehbuch von Nunnally Johnson irgendwann die Ideen aus: „Der Film fließt anfangs mit beschwingter urbaner Leichtigkeit dahin, bis sich der Reiz der fischartigen Dame abgenutzt hat. Dann verliert der Witz auf fatale Weise an Schwung, und die Meerjungfrau zappelt hilflos in einer Handlung herum, die nicht weiß, wohin sie steuern soll.“

Der Filmdienst urteilte: „Eine burleske Komödie, die angenehm unterhält, auch wenn sie ihr amüsantes Thema nicht sonderlich geistreich entwickelt.“

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Kategorie:Filmtitel 1948 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Fantasyfilm Kategorie:Liebesfilm Kategorie:Literaturverfilmung Kategorie:Irving Pichel