Hans Hermann Hammersen (* 29. Januar 1945 in Jena; † 19. Januar 2021 in Osnabrück)Traueranzeige Hans Hermann Hammersen, in: Neue OZ war ein lutherischer Pfarrer und Superintendent von Osnabrück.

Leben Hammersen, der aus einer Osnabrücker Familie stammte, wuchs in Osnabrück auf. Er studierte evangelische Theologie an den Hochschulen in Bethel, Heidelberg, Göttingen und Uppsala in Schweden. Nach dem Vikariat in Hameln war seine erste Pastorenstelle in Sehnde bei Hannover. Danach betreute er als Studieninspektor am Predigerseminar im Kloster Loccum junge Theologen, ehe er Gemeindepastor an St. Michaelis in Lüneburg wurde. 1993 wurde Hammersen zum Pastor an St. Marien und zum Superintendenten in Osnabrück gewählt. Dieses Amt hatte er 15 Jahre inne, bis er am 6. Juli 2008 in Ruhestand ging.Osnabrücker Superintendent geht in den Ruhestand, Pressemitteilung der Landeskirche Hannover

Seine Amtszeit als Superintendent war geprägt durch eine anhaltende Austrittswelle, eine Folge der schwindenden gesellschaftlichen Akzeptanz der Kirche. Das führte zu erheblichen finanziellen Einbußen für die Ausstattung der Gemeinden mit Personal- und Sachkosten. Es galt, altvertraute Arbeitsfelder und Strukturen sowie den Personal- und Baubestand der Gemeinden zu prüfen und Prioritäten und Zielvorstellungen zu hinterfragen. Immer wieder wurde auch die Zusammenlegung von Kirchenkreisen diskutiert, was dann später auch geschah.Nachruf im Gemeindebrief St. Marien (s. Weblinks).

Weblinks Wilfried Hinrichs: Ein Osnabrücker Superintendent, der „niemals nur Akten schieben“ wollte, in: Neue Osnabrücker Zeitung vom 25. Januar 2021. Nachruf auf Superintendent und Pastor Hans Hermann Hammersen, in: Gemeindebrief St. Marien am Markt, 45. Jg. (2021), Nr. 161 (Jan.-März), S. 8–9.

Einzelnachweise

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