Hans Sauerwein (* 9. Juli 1903 in Düsseldorf; † 16. August 1952Nordwest-Zeitung: „Hans Sauerwein †“ (20. August 1952, S. 4)) war ein deutscher Fußballtrainer.

Sportlicher Werdegang Der aus Düsseldorf stammende Sauerwein war „auch im Boxen und in der Leichtathletik als Trainer erfolgreich“,Ohligser Anzeiger und Tageblatt vom 15. August 1931, S. 9 bevor er ab September 1931 für die Fußballmannschaft von Schalke 04 verpflichtet wurde. Seine vorige Station war die SSVg Barmen gewesen. In der folgenden Saison, 1932/33, trainierte er die Fußballer des Dresdner SC und gewann das Triple aus ostsächsischer Gaumeisterschaft, mitteldeutscher Verbandsmeisterschaft und mitteldeutschem Verbandspokal.

Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.433.759)Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36461233 und schloss sich auch dem NSKK an.Daniel Koerfer: Hertha unter dem Hakenkreuz. Göttingen 2009. S. 287

Nach Schalkesiehe auch: schalke04.de: „Trainer“ und dem DSC war Sauerwein bei Holstein Kiel, dem 1. FC Schweinfurt 05, Hertha BSC (ab Mai 1938General-Anzeiger für das rheinisch-westfälische Industriegebiet vom 26. März 1938, S. 7), sowie nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Jahresende 1947 beim FC St. Pauli als Fußballtrainer tätig. Zuletzt war er Verbandstrainer des Hamburger Fußball-Verbandes. Interimsweise half er während dieser Zeit bei Arminia HannoverHannoversche Neueste Nachrichten vom 13. Mai 1948. Sauerwein übernahm für Karl Willnecker, der vor Saisonende zu Göttingen 05 wechselte. und sehr kurz beim VfB Lübeck aus.Christian Jessen: VfB Lübeck. Ein Jahrhundert Fußballgeschichte in der Hansestadt, Göttingen 2019, S. 52

Im April 1949 wurde Sauerwein neben Sepp Herberger und Alwin Riemke vom Deutschen Fußball-Ausschuss, der vor der formalen Wiedergründung des Deutschen Fußball-Bundes den überregionalen Fußball in Deutschland organisierte, als einer von drei Kandidaten als Nationaltrainer für die neu aufzubauende deutsche Nationalmannschaft benannt.Nordwest-Zeitung: „Sportnachrichten aus aller Welt“ (12. April 1949, S. 5)

Sauerwein starb im Alter von 49 Jahren an den Folgen einer Herzembolie.

Weblinks Hans Sauerwein bei dsc-museum.jimdo.com

Einzelnachweise

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