mini|Kirche von Süden St. Martin ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in der oberbayerischen Gemeinde Germering, die 1967 eingeweiht wurde.
Geschichte mini|Innenansicht zum Altar Die Kirche wurde ab 1966 vom Architekten Hubert Gais erbaut und am 16. Juli 1967 von Kardinal Julius Döpfner eingeweiht.St. Martin ist seit 50 Jahren Pfarrkirche. In: Lokales › Fürstenfeldbruck › Germering. Münchner Merkur, 29. Juni 2017. Auf Merkur.de, abgerufen am 13. Oktober 2025. Der Kirchenpatron ist der Heilige Martin von Tours, dessen Patrozinium am 11. November begangen wird.
Im Jahr 1993 wurde ein Pfarrheim und Kindergarten gebaut, wodurch das heutige Pfarrzentrum entstand.
Im Jahr 2011 wurden die Pfarreien St. Martin, St. Cäcilia und St. Johannes Bosco zur „Stadtkirche Germering“ zusammengeschlossen. Im Jahr 2023 umfasste der Pfarrverband 15.200 Gläubige. Im Februar desselben Jahres wurden drei Personen zu Wortgottesdienst-Leitern ernannt, um Ausfälle der geweihten Priester auszugleichen.
Architektur und Ausstattung Die Kirche ist ein brutalistischer Betonquader, dessen Innenwände mit roten Ziegeln verkleidet sind. Das umlaufende Fensterband aus abstrakten Grün- und Grauflächen wurde von Ernst Neukamp geschaffen. Im Jahr 1978 schuf Werner Persy das über dem Hauptaltar hängende Mosaik-Triumphkreuz und 1981 den Kreuzweg, der die Passion Christi mit modernen Elementen darstellt. Die Altarinsel und die Priestersitze sind jeweils leicht erhöht. Der Kirchturm besteht aus Betonplatten, ist 27 Meter hoch und wurde freistehend südwestlich der Kirche errichtet, welcher ein monumental wirkendes Bronzegeläute in Schlagtonfolge cis1 – e1 – fis1 – gis1 – h1 der Erdinger Glockengießerei trägt.
Orgel mini|Die Rensch-Orgel Die erste Orgel wurde im Jahr 1968 von Carl Schuster eingebaut, nachdem sie von privaten Stiftern finanziert worden war. Sie hatte 25 Register und eine elektrische Spieltraktur. Nach ihrem Ausbau 2004 wurde sie in Mostar neu aufgebaut.
Die neue Orgel wurde von Richard Rensch Orgelbau im Jahr 2004 gebaut. Sie enthält 27 Register auf zwei Manualen und Pedal sowie eine mechanische Spiel- und Registertraktur. Sie wurde im November desselben Jahres gesegnet und von Karl Maureen vorgestellt. Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) online, abgerufen am 13. November 2023. I Hauptwerk C–g3 Bourdon 16′ Principal 8′ Rohrflöte 8′ Viola da gamba 8′ Octave 4′ Spitzflöte 4′ Quinte ′ Octave 2′ Mixtur IV ′ Cornett V 8′ ab c′ Trompete 8′ II Schwellwerk C–g3 Konzertflöte 8′ Salicional 8′ Vox coelestis 8′ ab c Bourdon 8′ Principal 4′ Traversflöte 4′ Nasard ′ Picollo 2′ Terz ′ Mixtur IV 2′ Trompette harmonique 8′ Oboe 8′ Tremulant Pedal C–f1 Violonbass 16′ Subbass 16′ Transmission aus HW Octavbass 8′ Violon 8′ Rohrflöte 8′ Choralbass 4′ Posaune 16′ Trompete 8′
Bemerkungen: vollmechanisch Koppeln: II/I, II 16'/I, I/P, II/P Anmerkungen
Weblinks
Kurzbeschreibung auf Gemeindeseite Artikel über die Kirche Sankt Martin in der Süddeutschen Zeitung
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Fürstenfeldbruck Martin Kategorie:Martin-von-Tours-Kirche (Patrozinium) Kategorie:Pfarrkirche des Erzbistums München und Freising Kategorie:Kirchengebäude der Moderne Kategorie:Bauwerk der Moderne in Bayern Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren Kategorie:Saalkirche in Bayern Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Disposition einer Orgel