120px|rechts|Wappen von Gutenborn mini|hochkant|Lage von Gutenborn In der Liste der Naturdenkmale in Gutenborn werden die Einzel-Naturdenkmale, Flächennaturdenkmale sowie flächenhafte Naturdenkmale im Burgenlandkreis in der sachsen-anhaltischen Gemeinde Gutenborn und ihren Ortschaften Bergisdorf, Droßdorf, Heuckewalde und Schellbach sowie deren Ortsteilen aufgeführt.
In den Veröffentlichungen werden lt. Quellen in 14 Einzel-Naturdenkmale (ND), 3 Flächennaturdenkmale (FND) und 0 flächenhafte Naturdenkmale (NDF) angegeben. Die Angaben der Liste basieren auf Daten des „Geoportal Sachsen-Anhalt“ vom Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt und den Meta-Daten der angegebenen Quellen (NDNaturdenkmale in der Region Zeitz, FNDMetadaten der Flächennaturdenkmale (FND) gem. §15 NatSchG LSA, NDFMetadaten zu flächenhafte Naturdenkmale (NDF) gem. §15 NatSchG LSA)
Definition
Ergänzend zu den lt. BNatSchG registrierten Naturdenkmalen sind in der Gemeinde Gutenborn (lt. NatSchG LSA) ebenfalls 0 geschützte Landschaftsbestandteile (GLB)Metadaten zu geschützte Landschaftsbestandteile (GLB) gem. §15 NatSchG LSA und 2 geschützte Parks (GP)Metadaten zu geschützte Parke (GP) gem. §59 NatSchG LSA vom 15. Februar 1992 gelistet, deren Abgrenzungen sich aus den Erläuterungen vom Bundesamt für NaturschutzBeschreibung der „geschützten Landschaftsbestandteile“ beim BfN ergeben.
Legende Bild: zeigt ein vorhandenes Foto des Naturdenkmals Nr: zeigt die jeweilige Nr. des Objekts Beschreibung: Kurzbeschreibung zum Naturdenkmal Koordinaten: zeigt die Lage auf der Karte Quelle: Datum/Link zur Referenzquelle
(Einzel-)Naturdenkmale
BildND-Nr. Ortsteil Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Golben, StieleicheWeitere Bilder ND 0136BLK Golben Stieleiche (Quercus robur) am Südausgang in Golben, am Hang neben Aufgang zur Fleischerei Golben 23, 50 m westlich ND 0137BLK 16px|verweis=d:Q118408899 120px|Golben, Stieleiche am GefallenendenkmalWeitere Bilder ND 0137BLK Golben Stieleiche (Quercus robur) am Gefallenendenkmal GolbenEintrag auf Online-Projekt Gefallenendenkmäler (siehe Kulturdenkmal-ID: 09485517), nördlich am Hang zu einem Plateau in Gruppe mit weiteren Eichen, 50 m östlich ND 0136BLK 16px|verweis=d:Q118411995 120px|Kuhndorf, SommerlindeWeitere Bilder ND 0139BLK Kuhndorf Sommerlinde (Tilia platyphyllos) an der Kuhndorfer Dorfstraße, gegenüber Grundstück Nr. 10 16px|verweis=d:Q119983080 ND 0149BLK Kuhndorf Quelle bei der Kuhndorfmühle, etwa 300 m westlich Ortslage Kuhndorf im Kuhndorftal gelegen, befindet sich ca. 250 m südlich der Mühle (siehe Kulturdenkmal-ID: 09485531), ist eine frei aus dem Westhang vom Bachlauf des Wilden Bach tretende natürliche Wasserquelle, ist Teil des Landschaftsschutzgebiet „Kuhndorftal“Gebietsbeschreibung des Landschaftsschutzgebietes „Kuhndorftal“ 16px|verweis=d:Q120005666 ND 0150BLK Ossig Kiesborn bei Ossig ND 0151BLK Ossig Froschborn bei Ossig 120px|Golben, KesselbornWeitere Bilder ND 0161BLK Golben Kesselborn im Golbener Graben, Quelllauf des Golbener Graben, welcher nördlich der Ortslage Golben im Feuchtwald entsteht und nördlich nach Großosida abfließt, wo er in den Mühlgraben, einem künstlichen Nebenarm der Weißen Elster mündet. 16px|verweis=d:Q125828032 120px|Heuckewalde, TraubeneicheWeitere Bilder ND 0171BLK Heuckewalde Traubeneiche (Quercus petraea) im Burgpark Heuckewalde, südlich des Schloss und nördlich des Parkteich, einem Stauteich am Quelllauf der Kleinen Schnauder 16px|verweis=d:Q119983129 120px|Rippicha, WinterlindeWeitere Bilder ND 0178BLK Rippicha Winterlinde (Tilia cordata) in Rippicha mit Gedenkstein, am Nordufer des Dorfteich neben Gefallenendenkmal; lt. Aufschrift am 31. Oktober 1855 zum Reformationstag als Lutherlinde gepflanzt 16px|verweis=d:Q119993649 ND 0180BLK Ossig Buntsandsteinwand bei Ossig 120px|Röden, WinterlindeWeitere Bilder ND 0183BLK Röden Winterlinde (Tilia cordata), steht etwa 200 m nordöstlich beim Ortsteil Röden an der Verbindungsstraße nach Osten; am südöstlichen Zugang zum Kuhndorftal, sie steht im Landschaftsschutzgebiet „Kuhndorftal“ unweit des Übergangs am „Wilden Bach“. 16px|verweis=d:Q119994907 120px|Ossig, LuthereicheWeitere Bilder ND 0184BLK Ossig Stieleiche (Quercus robur) in Ossig (auch als Luthereiche bezeichnet) an der Droßdorfer Straße, gegenüber Friedhof 16px|verweis=d:Q119995807 ND 0191BLK Ossig Wasserfall im Grabeholz, ca. 1 km südlich Ossig im Waldgebiet „Grabeholz“ an einem westlichen Seitental (als Schluchtgraben bezeichnet) des Bachlaufs der Aga, einem Nebenfluss der Weißen Elster gelegen, ist Teil des Landschaftsschutzgebiet „Aga-Elster-Tal und Zeitzer Forst“Gebietsbeschreibung des Landschaftsschutgebiet „Aga-Elster-Tal und Zeitzer Forst“ 120px|Ossig, SandsteinbruchWeitere Bilder ND 0210BLK Ossig Sandsteinbruch an der Straße Droßdorf-Ossig, Sandsteinaufschluß an einem Steinlhang in Ost-West-Richtung mit deutlich sichtbaren Formationen in einem ehemaligen Steinbruch; nördlich der Verbindungsstraße K2219 zwischen Ossig und Droßdorf gelegen, ist Teil des Landschaftsschutzgebiet „Aga-Elster-Tal und Zeitzer Forst“ 16px|verweis=d:Q125822834
Flächen-Naturdenkmale Bild FND-Nr. Ortsteil Beschreibung Koordinaten Quelle FND0074BLK Ossig Winterschachtelhalm/Märzenbecher im südlichen Tal des Grabeholz, ca. 1 km südlich von Ossig im Waldgebiet „Grabeholz“ gelegenes nachgewiesenes Vorkommen von Winter-Schachtelhalm (Equisetum hyemale) und Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum) am Osthang des Bachlauf der Aga etwa 250 m östlich des Wasserfall im Grabeholz, ist Teil des Landschaftsschutzgebiet „Aga-Elster-Tal und Zeitzer Forst“ 03.02.1965 FND0086BLK Schellbach Märzenbecherwiese im Agatal zwischen Lonzig und Schellbach, Vorkommen von Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum) westlich der Mündung des Winkelgrundbach in die Aga, einem Nebenfluss der Weißen Elster; befindet sich ca. 250 m östlich der Lonziger WassermühleEintrag der „Wassermühle Lonzig“ im Mühlenarchiv (siehe Kulturdenkmal-ID: 09486290), ist Teil des Landschaftsschutzgebiet „Aga-Elster-Tal und Zeitzer Forst“ 30.07.1980 FND0087BLK Lonzig Gänsebachgrund, Feucht- und Auwaldgebiet im Mündungsbereich des Gänsebach in die Aga, einem Nebenfluss der Weißen Elster, befindet sich südlich des Verlaufs der Lonziger Hauptstraße östlich der Ortslage, etwa 200 m westlich der Lonziger Wassermühle(siehe Kulturdenkmal-ID: 09486290), ist Teil des Landschaftsschutzgebiet „Aga-Elster-Tal und Zeitzer Forst“ 30.07.198016px|verweis=d:Q120061688
geschützte Landschaftsbestandteile und Parke Bild Nr. Ortsteil Beschreibung Koordinaten Quelle 120px|Heuckewalde, Burgpark GP_0010BLK Heuckewalde Burgpark Heuckewalde, der ehemalige Schlosspark am Schloss Heuckewalde (siehe Kulturdenkmal-ID: 09485971) befindet sich südlich des heutigen Schlosses (siehe auch Bodendenkmal-ID: 428300011 – "ehemalige Wasserburg Heuckewalde"Verzeichnis der Bodendenkmale in Sachsen-Anhalt (Drucksache 6/4829, 2016 pdf)) in Ost-Westrichtung entlang des Quelllaufs der Kleinen Schnauder mit 2 künstlichen Stauteichen direkt an der Landesgrenze zu Thüringen (Geraer Ortsteil Wernsdorf). Die Abgrenzung des ehemaligen Parks sind durch mehrfache Überbauung und wechselnde Eigentumsverhältnisse nicht mehr klar erkennbar, als sicher gilt das die vom Schlosshof nach Westen (Giebelroth) führende ehemalige Allee und der angelegte Schloßgraben (vom Teich an der Pölziger Straße), die zwei Stauteiche an der Kleinen Schnauder (auch als Lindenberger Schnauder bezeichnet) sowie die Allee am Quelllauf westlich davon, beim Umbau zu einer barocken Parkanlage im 18. Jh. entstanden. Direkt östlich am Schloss befindet sich die Schlosskirche Heuckewalde (siehe Kulturdenkmal-ID: 09485969), welche bereits im 12. Jh. erstmals erwähnt wurde und eine Mausoleum sowie das wohl ehemals auch zum Park gehörende Areal des heute mit einem Sportplatz überbauten Geländes (Heuckewalder SV e.V.). Die wechselvolle Baugeschichte des SchlossesBaugeschichte des Schloss Heuckewalde sowie deren Eigentümer ist eng mit dem heutigen Aussehen des Parks verbunden, der sich im Wesentlichen nur noch auf das direkt südlich am Schloss befindliche Wegenetz um den zweiten kleineren Stauteich konzentriert, hier befindet sich auch das Naturdenkmal Traubeneiche. 12.11.1970 120px|Kuhndorftal (süd) GP_0016BLK Kuhndorf Kuhndorftal von Rasberg bis Röden (südlicher Teil) ist das etwa 2 km lange südliche Teilstück, dieses als "Park" 1970 registrierten Gebiets, welches vollständig in das heutige Landschaftsschutzgebiet „Kuhndorftal“ integriert ist. Es ist eine Auwaldbiotop an den Talhängen des in diesen Bereich tw. mäandernden und weitestgehend naturbelassenen Bachlauf des "Wilden Bach", welcher bei Loitzschütz entspringt und am heutigen Schlosspark Moritzburg in Zeitz in den Mühlgraben mündetBericht über den "Bach im Kuhndorftal" MZ vom 30.05.2020. Der parallel zum Bachlauf führt ein nach Norden verlaufender Weg (als Kuhndorfer Grund bezeichnet) von der nördlich bei Röden stehenden Winterlinde im Süden über eine Quelle zur Kuhndorfmühle (siehe Kulturdenkmal-ID: 09485531) bis zur Feuchtwiese im Talgrund und zur Mündung des Knittelholzbach an der Kuhndorfer Straße südlich vom Zeitzer Stadtteil Rasberg, wo sich der nördliche Teil des Tals anschließt. 12.11.197016px|verweis=d:Q120094492
Weblinks
Geoportal Sachsen-Anhalt des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt
Einzelnachweise
!Naturdenkmale Gutenborn !Naturdenkmale in Gutenborn