Die Bahnstrecke Kőszeg–Szombathely ist eine eingleisige und nicht elektrifizierte Normalspurbahn im Komitat Vas in Westungarn. Die Betriebsführung obliegt seit 2011 der Győr-Sopron-Ebenfurti Vasút (GySEV).
Geschichte mini|links|alternativtext=Bahnhof Kőszeg|Triebwagen im Bahnhof Kőszeg (2021) Die Strecke wurde von der k.k. Südbahn-Gesellschaft als Sekundärbahn erbaut und am 15. August 1883 eröffnet. 1908 wurde ihre Fortsetzung durch das Burgenland nach Sopron durch die Sopron-Kőszegi HÉV in Betrieb genommen.
Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Anschluss des Burgenlandes an Österreich wurde Kőszeg zum Grenzbahnhof. Der grenzüberschreitende Verkehr wurde 1960 gänzlich eingestellt. Bereits 1911 war die Strecke verstaatlicht und fortan durch die Magyar Államvasutak (MÁV) betrieben worden. 2011 wurde der Betrieb von der GySEV übernommen.
Betrieb Auf der Strecke verkehren 17 Zugpaare in einem Stundentakt, die aus Dieseltriebwagen der Reihe 1446 bestehen. Sämtliche Haltepunkte zwischen Kőszeg und Szombathely sind Bedarfshalte. Für die 18 Kilometer lange Strecke benötigen die Züge 23 Minuten.
Streckenbeschreibung Die Strecke beginnt in der Stadt Kőszeg, vier Kilometer entfernt von der österreichischen Grenze. Sie verläuft in südlicher bis südöstlicher Richtung über Kőszegfalva nach Szombathely, dem Sitz des Komitates Vas.
Weblinks
MÁV-Fahrplan der Kursbuchstrecke 18 Szombathely–Kőszeg (2023) (PDF; 92 kB) Bilder der Betriebsstellen auf vasutallomasok.hu
Einzelnachweise
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