mini|Flagge der Liwa Fatemiyon mini|Kämpfer der Liwa Fatemiyon

Die Liwa Fatemiyoun, oder nur Fatemiyoun (, oder ), ist eine bewaffnete Gruppe, die von den Islamischen Revolutionsgarden des Iran beziehungsweise der Quds-Einheit gegründet wurde. Die Gruppe wird auch Fatemiyoun Brigade oder Hisbollah Afghanistan genannt. In der Liwa Fatemiyoun befinden sich vor allem schiitische Afghanen. Die Gruppe kämpfte im Syrischen Bürgerkrieg. Der Sold der Söldner soll bei drei Millionen Toman liegen, was umgerechnet 600 US-Dollar entspricht. Damit hatte ein Mitglied der Gruppe einen höheren Sold als andere Kämpfer, welche im Syrischen Bürgerkrieg kämpften. Die Fatemiyoun werden jedoch als Kanonenfutter für andere iranischen Einheiten eingesetzt. Es wird gesagt, dass die Gruppe etwa 10.000 bis 20.000 aktive Mitglieder zählt. Aus den Fatemiyoun entstanden die Zainabiyoun, welche aus pakistanischen Schiiten bestehen.

Nach dem Fall des Assad-Regimes haben sich die mehreren Hundert Kämpfer der Fatemiyoun zusammen mit den Zainabiyoun in den Irak begeben. Einige Kämpfer wurden von Russland über den Militärflugplatz Hmeimim nach Iran gebracht und von dort in den Irak geschickt. Andere Kämpfer sind als unbewaffnete Pilger in den Irak gekommen. Sie haben Schiitische Schreine, wie in Kerbala, Najaf, al-Kazimiyya und Samarra besucht. Die Kämpfer wurden anschließend in Basen der Al-Haschd asch-Schaʿbī verbracht. Es wurden folgende Basen ausgewählt, wo die Kämpfer sind: Camp Ashraf, Martyrs Camp, ein Camp in Beshir, das von der der Turkmenenbrigade geleitet wurde, Al-Imamain al-Askariyain Trainingszentrum in Balad, Camp Al-Saqr, Public Security Forces School camp in Rusafa, Baghdad

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