mini|hochkant|Kriegerdenkmal Weimar

Das einstige Kriegerdenkmal Weimar am ehemaligen Watzdorfplatz wurde 1875 von Robert Härtel geschaffen. Es erinnert an die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71.Wolfgang Holler, Gerda Wendermann, Gudrun Püschel: Krieg der Geister – Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914. Sandstein, Dresden 2014, S. 19. ISBN 978-3-95498-072-7

Geschichte Auf einem Sockel mit den Namen der Gefallenen stellte es einen bärtigen älteren Soldaten dar, die Fahne hochhaltend, neben dem ein junger sterbender kniend zu sehen ist, der gerade ins Herz getroffen wurde.

Die Einweihungsfeier fand am 12. Mai 1878 statt.Wolfgang Holler, Gerda Wendermann, Gudrun Püschel: Krieg der Geister – Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914. Sandstein, Dresden 2014, S. 82 f. ISBN 978-3-95498-072-7 Der Guss in Bronze wurde in der Gießerei Howald realisiert.Weimarer Kriegerdenkmal auf Weimar-Lese An das Denkmal erinnern einige Fotografien. Die vier Bronzetafeln mit den Namen der Gefallenen wurden auf der Südseite der Gedächtnishalle auf dem Historischen Friedhof Weimar angebracht.Art. Kriegererinnerungsmale, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 262 f. Hier S. 263. Die vier Gedenkplatten des von 1878 bis 1945 auf dem heutigen Buchenwaldplatz gestandenen Härtel’schen Denkmals für die im Krieg 1870/71 Gefallenen des 5. Thüringischen Infanterieregiments Nr. 94 und der Stadt Weimar befinden sich heute auf dem Historischen Friedhof an der Außenwand der Gedächtnishalle für die 1341 Gefallenen des Ersten Weltkrieges.Art. Kriegererinnerungsmale. In: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 262 f. hier S. 263. Dabei handelte es sich zumindest für den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 um Angehörige des Infanterie-Regiment Großherzog von Sachsen (5. Thüringisches) Nr. 94. Der ranghöchste Gefallene war der Kommandeur dieses Regiments Oberst Julius von Bessel.

Heute befindet sich an dem Ort das 1958 errichtete Ernst-Thälmann-Denkmal von Walter Arnold. Die Gesamtanlage um die Thälmann-Statue inkl. der Wohnbauten an der Nordseite des Platzes schufen die Architekten Otto Englberger und Siegfried Tschierschky.Art. Ernst-Thälmann-Denkmal, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 110.

Weblinks Weimarer Kriegerdenkmal auf Weimar-Lese

Einzelnachweise

Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Weimar Weimar Kategorie:Gedenkstätte des Deutsch-Französischen Kriegs Kategorie:Bronzeskulptur in Weimar Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren Kategorie:Skulptur (1875) Kategorie:Zerstört im 19. oder 20. Jahrhundert Kategorie:Denkmal in Weimar