In der Saison 2023/24 sind die Regionalligen Nord, Ost, Nordrhein-Westfalen und Südwest sowie die diesen gleichgestellte Bayernliga die vierthöchsten Ligenstufen im deutschen Eishockey.
Seit die Regionalligavereine des EHV NRW beschlossen, keine Mannschaften von außerhalb Nordrhein-Westfalens mehr in der ehemaligen Regionalliga West spielen zu lassen, treten die Vereine aus Rheinland-Pfalz, EHC Neuwied und EG Diez-Limburg, in der belgisch-niederländischen BeNe League an. Die hessischen Luchse Lauterbach wechseln in die Regionalliga Ost. Für Rheinland-Pfalz ist zusätzlich eine Extrarunde vorgesehen, in der ein Aufsteiger in die Oberliga Nord ausgespielt wird. Der Meister der Regionalliga NRW hat kein Aufstiegsrecht.
Regionalliga Nord Die Regionalliga Nord für Mannschaften aus Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wird federführend vom Landeseissportverband Niedersachsen (NEV) für den sogenannten Nordverbund, bestehend aus den Landesverbänden der beteiligten Bundesländer, durchgeführt.
Teilnehmer Die Liga spielt mit neun Mannschaften. Aus der Verbandsliga Nord ist der TuS Harsefeld Tigers wieder aufgestiegen. Die Crocodiles Hamburg, nach Insolvenz aus der Oberliga abgestiegen, zogen die Meldung für die Regionalliga wieder zurück.
Modus und Termine Die teilnehmenden Mannschaften spielen ab 1. Oktober 2023 in einer 1,5fach-Runde die acht Teilnehmer für die Play-offs aus. Diese beginnen im März 2024 und werden im Modus „Best-of-Three“ ausgespielt. Der Sieger steigt als Meister der Regionalliga Nord in die drittklassige Oberliga Nord auf. Das letztplatzierte Team nach der Hauptrunde spielt eine Relegation (Hin- und Rückspiel) gegen den Meister der Verbandsliga Nord um den Ligaverbleib.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Harzer Falken 24 19 1 1 3 157:61 +94 60 2. CE Timmendorfer Strand 24 18 1 1 4 136:64 +72 57 3. ECW Sande (M) 24 17 0 1 6 125:65 +60 52 4. Adendorfer EC 24 12 2 2 8 132:94 +38 42 5. Salzgitter Icefighters 24 9 4 2 9 91:88 +3 35 6. Harsefeld Tigers (N) 24 10 1 1 12 93:103 −10 33 7. Weserstars Bremen 24 9 0 0 15 118:137 −19 27 8. Hamburger SV 24 5 1 1 17 71:127 −54 18 9. ERC Wunstorf Lions 24 0 0 0 24 46:230 −184 0 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, (M) = Meister der Vorsaison, (N) = Aufsteiger
Playoffs Die Playoffs werden, ab März 2024, in allen Runden im Modus best-of-three ausgespielt.
Viertelfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Harzer Falken – Hamburger SV 2-0 5:2 4:1 - Adendorfer EC – Salzgitter Icefighters 2-1 4:3 OT 4:5 5:2 CE Timmendorfer Strand – Weserstars Bremen 2-1 4:7 8:3 4:2 ECW Sande – Harsefeld Tigers 2-0 6:3 4:2 -
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Harzer Falken – Adendorfer EC 2-0 4:3 OT 4:2 - CE Timmendorfer Strand – ECW Sande 1-2 3:6 5:4 1:4
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Harzer Falken – ECW Sande 2-0 3:1 4:3 OT2 -
Regionalliga Ost Die Regionalliga Ost umfasst Mannschaften der Bundesländer Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und ab 2023 auch eine Mannschaft aus Hessen. Ausrichter ist der Sächsische Eissportverband.
Teilnehmer Die Liga spielt mit neun Mannschaften. Die SCC Adler Berlin stiegen als Meister der Landesliga Berlin in die Regionalliga auf. Die Luchse Lauterbach kommen aus der Regionalliga West, aus der Vereine außerhalb von Nordrhein-Westfalen ausgeschlossen wurden.
Modus und Termine Die Hauptrunde lief vom 23. September 2023 bis zum 25. Februar 2024. Nach einer 1,5fach-Runde und zwei zusätzlichen regionalen Spielen wird in den Play-offs, im Modus „Best-of-Three“, mit acht teilnehmenden Mannschaften der Meister der Regionalliga Ost – und zugleich Aufsteiger in die drittklassige Oberliga Nord – ermittelt.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. FASS Berlin 26 22 0 2 2 219:63 +156 68 2. Schönheider Wölfe 26 21 1 1 3 202:60 +142 66 3. Chemnitz Crashers (M) 26 18 2 1 5 138:86 +52 59 4. Luchse Lauterbach (N) 26 16 2 0 8 139:89 +50 52 5. Eisbären Juniors Berlin 26 10 2 2 12 102:119 −17 36 6. Tornado Niesky 26 9 1 2 14 103:132 −29 31 7. ES Weißwasser U23 26 7 0 0 19 88:155 −67 21 8. Dresdner Eislöwen 1b 26 5 0 0 21 75:199 −124 15 9. SCC Adler Berlin (N) 26 1 0 0 25 52:215 −163 3 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, (M) = Meister der Vorsaison, (N) = Aufsteiger/Neuling
Ein für den 17. Februar 2024 angesetztes Spiel des ES Weißwasser gegen die SCC Adler wurde abgesagt und mit 5:0 gewertet, weil die Gäste wegen zu vieler erkrankter Spieler nicht antraten.
Playoffs Die Playoffs werden vom 1. bis spätestens 30. März 2024 in allen Runden im Modus best-of-three ausgespielt.
Viertelfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 FASS Berlin – Dresdner Eislöwen 1b 2-0 11:3 10:2 – Luchse Lauterbach – Eisbären Juniors Berlin 2-0 8:2 5:3 – Schönheider Wölfe – ES Weißwasser U23 2-0 4:1 15:2 – Chemnitz Crashers – Tornado Niesky 2-0 8:4 5:1 –
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 FASS Berlin – Luchse Lauterbach 2-1 5:2 3:5 6:4 Schönheider Wölfe – Chemnitz Crashers 0-2 4:5 n. P. 1:5 –
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 FASS Berlin – Chemnitz Crashers 2-0 5:4 4:1 –
Regionalliga Nordrhein-Westfalen Der Eishockeyverband Nordrhein-Westfalen (EHV-NRW) richtet die Regionalliga nur noch für Nordrhein-Westfalen aus.
Teilnehmer Die Liga spielt mit sieben Mannschaften. Neu dabei sind der Landesligameister EHC Troisdorf und der EC Bergisch Land als Nachrücker. Die Mannschaft des EHC Neuwied sowie der Luchse Lauterbach ist durch ein Teilnahmeverbot von Mannschaften außerhalb Nordrhein-Westfalens nicht mehr spielberechtigt und nun in anderen Ligen vertreten.
Modus Die Teilnehmer spielen eine Doppelrunde mit 24 Spielen pro Mannschaft. Alle Mannschaften qualifizieren sich für die Play-offs, wobei der Hauptrundenerste für das Halbfinale gesetzt wird. Der Sieger der Play-offs ist als Meister der Regionalliga Nordrhein-Westfalen für den Aufstieg in die Oberliga Nord nicht qualifiziert, da der Deutsche Eishockey-Bund dieses Recht nach Ausschluss der Mannschaften außerhalb NRWs und der Umwandlung der Regionalliga West in die Regionalliga NRW entzog.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Ratinger Ice Aliens 24 21 0 1 2 164:38 +126 64 2. Eisadler Dortmund 24 18 2 0 4 155:59 +96 58 3. ESV Bergisch Gladbach 24 17 0 0 7 151:66 +85 51 4. Neusser EV 24 9 1 0 14 61:85 −24 29 5. TuS Wiehl 24 8 1 3 12 83:108 −25 29 6. EC Bergisch Land (N) 24 4 0 2 18 45:181 −136 14 7. EHC Troisdorf (N) 24 1 2 0 21 48:170 −122 7 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, (N) = Aufsteiger
Playoffs Der Sieger der Hauptrunde ist für das Playoff-Halbfinale gesetzt. Die restlichen Mannschaften kämpfen in der 1. Runde, im Modus best-of-three, um die weiteren Halbfinalplätze. In diesem und dem Finale wird dann der Sieger nach maximal fünf Spielen ermittelt.
1. Runde Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Neusser EV – TuS Wiehl 2-1 4:3 2:3 n. P. 7:3 Eisadler Dortmund – EHC Troisdorf 2-0 9:0 7:2 – ESV Bergisch Gladbach – EC Bergisch Land 2-0 5:0 14:0 –
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 Ratinger Ice Aliens – Neusser EV 3-0 5:1 9:0 6:1 – – Eisadler Dortmund – ESV Bergisch Gladbach 3-2 6:4 7:6 n. P. 4:7 5:6 n. P. 6:4
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 Ratinger Ice Aliens – Eisadler Dortmund 3-0 5:3 3:0 3:2 – –
Regionalliga Südwest Die Regionalliga Süd-West umfasst das Gebiet des Bundeslandes Baden-Württemberg. Ausrichter ist der Eissport-Verband Baden-Württemberg. Traditionell nimmt auch der EHC Zweibrücken aus Rheinland-Pfalz an der Liga teil.
Teilnehmer Der Vizemeister der Vorsaison, die Stuttgart Rebels, haben erfolgreich die Zulassung zur Oberliga Süd erhalten, da durch den Verzicht des Meisters EHC Zweibrücken Hornets und des Meisters aus Bayern, EHC Königsbrunn, ein Aufstiegsplatz zur Verfügung stand. Die Liga reduziert sich somit auf nur noch fünf Teilnehmer, da es aus der Landesliga Baden-Württemberg keinen Aufsteiger gab. Zudem erklärten die Pforzheim Bisons, dass sie sich nach drei Jahren in der Regionalliga wieder in die Landesliga zurückziehen.
Modus Die Regionalliga Südwest spielt eine Hauptrunde, in der alle Mannschaften fünfmal aufeinandertreffen. Nach der Hauptrunde spielen zunächst der Viert- und Fünftplatzierte in einer Pre-Play-off-Runde um den vierten Startplatz in den Play-offs, danach treffen die vier qualifizierten Mannschaften in Halbfinale und Finale jeweils in einer Best-of-Five Serie aufeinander. Der Sieger ist als Meister der Regionalliga Südwest für die Oberliga Süd berechtigt.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. EHC Zweibrücken Hornets (M) 20 16 2 1 1 129:67 +62 53 2. ESC Hügelsheim 20 12 2 2 4 119:80 +39 42 3. HEC Eisbären Heilbronn 20 11 1 2 6 109:65 +42 37 4. Maddogs Mannheim 20 3 1 0 16 59:128 −69 11 5. SC Bietigheim-Bissingen 1b 20 2 0 1 17 56:133 −77 7 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, (M) = Meister der Vorsaison
Playoffs Alle teilnehmenden Teams der Hauptrunde spielen ab 17. Februar 2024 in den Playoffs den Meister der Regionalliga Südwest aus. Die erste Runde, zwischen Platz 4 und Platz 5 nach Abschluss der Hauptrunde, wird nach Hin- und Rückspiel entschieden. Das folgende Halbfinale und Finale im Modus best-of-five ausgespielt. Der Sieger der Playoffs ist sportlicher Aufsteiger in die Oberliga Süd.
1. Runde Paarung Gesamt Hinspiel Rückspiel Maddogs Mannheim –SC Bietigheim-Bissingen 1b 7-3 5:4 2:1
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 EHC Zweibrücken Hornets – Maddogs Mannheim 3-2 7:3 2:3 n. V. 4:3 2:5 5:2 ESC Hügelsheim – HEC Eisbären Heilbronn 0-3 1:7 2:9 0:4 - -
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 EHC Zweibrücken Hornets – HEC Eisbären Heilbronn 1-3 3:4 3:2 n. V. 4:8 2:5 -
Bayernliga
Die Eishockey-Bayernliga 2023/24 wurde vom Bayerischen Eissport-Verband ausgerichtet und war die 56. Austragung dieser Liga.
Teilnehmer Der EHC Klostersee und der HC Landsberg zogen sich aus der Oberliga Süd zurück. Der EV Dingolfing stieg als Meister der Landesliga Bayern auf. Der Bayernligameister EHC Königsbrunn verzichtete auf den Aufstieg in die Oberliga. Abgestiegen sind EHC Waldkraiburg und EV Pegnitz.
Modus und Termine Alle Teilnehmer spielen in einer Einfachrunde beginnend am 14. Oktober 2023. Die Mannschaften auf den Plätzen eins bis sechs qualifizieren sich für die Play-offs, die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn für die Pre-Play-offs, die im Modus Best-of-Three ausgetragen werden. Das Viertelfinale findet im Modus Best-of-Seven statt, Halbfinale und Finale im Modus Best-of-Five. Das letzte Finale ist für den 1. April 2024 terminiert. Die Mannschaften auf den Plätzen 11 bis 16 und die beiden Verlierer der Pre-Play-offs, spielen ab dem 16. Februar 2024 in einer Einfachrunde einen Absteiger in die Landesliga aus.
Hauptrunde