Bartschkühnen, 1938 bis 1945: Kühnen, , ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad. Der südliche Teil des ehemaligen Gemeindegebietes von Bartschkühnen/Kühnen gehört zum Rajon Nesterow.
Die Ortsstelle befindet sich zwei Kilometer nördlich von Rasdolnoje (Tarpupönen/Sommerkrug) und ist über eine Nebenstraße zu erreichen, die von der von dort nach Tretjakowo (Sodargen) führenden Kommunalstraße 27K-058 nach Westen abzweigt.
Geschichte mini|Die Gemeinde Bartschkühnen auf zwei Messtischblättern von 1931 und 1937 Barschkühnen wurde vor 1736 gegründet.Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Kühnen Um 1780 war Bartzkühnen ein meliertes Dorf.Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement, S. 11. 1874 wurde die Landgemeinde Bartschkühnen in den neu gebildeten Amtsbezirk Warningken im Kreis Pillkallen eingegliedert.Rolf Jehke, Amtsbezirk Steinkirch 1938 wurde Bartschkühnen in Kühnen umbenannt. 1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen erhielt er nicht mehr.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner 1867Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung, I. Die Provinz Preussen, Berlin 1874 102 1871 101 1885Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888 90 1905Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907 82 1910 87 1933Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939 87 1939 93
Kirche Bartschkühnen gehörte zunächst zum evangelischen Kirchspiel Bilderweitschen und seit der Errichtung der dortigen Kirche 1895 dann zum evangelischen Kirchspiel Groß Warningken.
Einzelnachweise
Kategorie:Wüstung im Rajon Krasnosnamensk