mini|Paz Encina, 2007 Paz Encina (* 9. Juli 1971 in Asunción) ist eine paraguayische Regisseurin und Drehbuchautorin.
Biografie Paz Encinae studierte an der Universidad del Cine in Buenos Aires, wo sie einen Bachelor-Abschluss in Kinematografie erwarb.
Hamaca paraguaya war ihr erster Spielfilm. Er wurde 2006 in der Sektion Un certain regard in Cannes vorgestellt und anschließend in Toronto und am Göteborg International Film Festival gezeigt. Zuvor drehte sie die Kurzfilme La siesta (1997), Los encantos del Jazmín (1998) und Supe que estabas triste (2000). In ihrem Film Memory Exercises (2016) schildert sie das spurlose Verschwinden 1976 von Agustín Goiburúdes, der aus seinem argentinischen Exil das Stroessner-Regime bekämpfte.David Pendelton: Memory and Hope: The Paraguayan Cinema of Paz Encina Harvard Filmarchive, abgerufen am 2. August 2023 Im Film kommen auch seine drei Kinder zu Wort. Entstanden ist ein Film, der sowohl die tragischen Geschichte einer Familie als auch die Paraguays über mehrere Jahrzehnte nachzeichnet.
2017 hatte sie eine Gastprofessur in Berkeley.
Filmografie
2000: Supe que estabas triste, Drehbuch und Regie 2006: Hamaca paraguaya – Eine Hängematte in Paraguay (Hamaca paraguaya) – Spielfilm, Drehbuch und Regie 2016: Paraguay – Im Spiegel der Erinnerung (Memory Exercises), Dokumentarfilm, Regie 2022: Eami, der Geist des Waldes, Drehbuch und Regie
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Paraguayer Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Frau