mini|Villa Feodora Die Villa Feodora ist eine denkmalgeschützte Villa in Bad Liebenstein im Wartburgkreis in Thüringen.

Geschichte Die Villa wurde 1860 für den Erbprinzen Georg II. von Sachsen-Meiningen im Stil eines Schweizer Bauernhauses erbaut, der es als Sommerresidenz und Gästehaus nutzte. Die Fassade des Bauwerks wurde reichhaltig mit romantischen Lüftlmalereien und Holzskulpturen geschmückt, die allesamt noch im Original erhalten sind. Architekt Ludwig Lange beschrieb das Gebäude so:

Die Fassadenmalereien wurden von Ludwig Richter entworfen und von dem Münchner Maler Heinrich Spieß ausgeführt.Villa Feodora auf der Website der Heimatfreunde Bad Liebenstein

Jahrzehntelang wurde das Gebäude als Gastwirtschaft genutzt, zuletzt hatte Gerd Leinweber das Restaurant von 1995 bis 2016 geführt. 2019 wurde die Villa Opfer eines Einbruchs, es wurden Kunstgegenstände und Antiquitäten im Wert von mehreren 10.000 Euro gestohlen.Keine Spur vom Diebesgut, aufgerufen am 12. Juni 2023.

2021 wurde die Immobilie vom Freistaat Thüringen an die Stadt Bad Liebenstein übertragenBesitzerwechsel Ab November gehört die Villa Feodora der Stadt, insuedthueringen.de, Artikel vom 26. September 2021., die Sanierungsmaßnahmen einleitete.Dirk Bernkopf: Ganz großes Kino – Parkettleger on Tour, Thüringer Allgemeine/Eisenacher Allgemeine vom 10. Juni 2023, S. 19.

Die Villa ist Dreh- und Handlungsort des Fernsehfilms Tod am Rennsteig – Haus der Toten aus dem Jahr 2025.

Galerie

Weblinks

Villa Feodora auf alleburgen.de Villa Feodora auf der Website der Heimatfreunde Bad Liebenstein

Einzelnachweise

Kategorie:Villa in Thüringen Villa Feodora Villa Feodora Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren