Lorraine Miller (* 5. Januar 1922 in Flint, Michigan; † 6. Februar 1978 in Los Angeles, Kalifornien), eigentlich Loretta Miller, war eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekanntheit erlangte sie 1945 durch ihre Rolle in dem Film The White Gorilla.

Leben und Karriere Lorraine Miller wurde 1922 als Tochter von dem Elektroingenieur Charles W. Miller geboren. Bevor sie Schauspielerin wurde, besuchte sie das Michigan State College.

Ihr erster Film erschien 1936: Colleen als Chorus Girl. 1939 spielte sie in All Women Have Secrets als Marie und wurde im Abspann sogar erwähnt. Darauf folgten einige unerwähnenswerte Auftritte in Filmen wie Wirbelwind der Liebe (1941), She’s in the Army (1942) und Star Spangled Rythm (1942), bis sie schließlich nach The Crystal Ball (1943) als Janet Owens in Riders of the Rio Grande (1943) auftrat. Im selben Jahr war sie ebenfalls in Hi Diddle Diddle zu sehen.

1944 löste ein auf Postkarten gedrucktes Foto von ihr einen Rechtsstreit aus. Miller verklagte die „Photo Specialty Company“, Samuel Goldwyn und andere für 50.000 US-Dollar, und sagte, dass die weltweit verbreiteten Postkarten ihrer Karriere schadeten, ihre Verdienstmöglichkeiten schmälerten und sie in Verlegenheit brachten. Das Foto zeigte sie in schwarzen Dessous auf einem weißen Pelzteppich und trug die Überschrift „Samuel Goldwyns kuscheligste Blondine“. In der Klage hieß es, sie habe der Nutzung des Bildes nicht zugestimmt.

Am Broadway trat sie in Happy Birthday (1946) und Alena (1948) auf. 1945 absolvierte Miller ihren bekanntesten Auftritt als Ruth Stacey in The White Gorilla und spielte 1946 eine Nebenrolle in Howard Hawks’ Tote schlafen fest.

1954 begann sie in Fernsehserien mitzuspielen. Ihre erste hieß I Led 3 Lives als Sarah Holman. Als sie jedoch damit begonnen hatte, war sie nicht mehr als Schauspielerin tätig.

Ihr letzter Film war Sangue sul sagrato (1950) als Marisa Hutton, die sie schon in In Estasi (1949) verkörpert hatte, und ihr letzter Auftritt vor der Kamera war 1961 in einer Folge von Target: The Corruptors in der Rolle der Joyce Grantham.

Privatleben Am 10. Dezember 1949 heiratete Miller den amerikanischen Filmschauspieler und Regisseur Edward Buzzell in Palm Springs, Kalifornien.

Filmografie Filme

1936: Colleen 1939: All Women Have Secrets 1941: All-American Co-Ed 1941: Mitt Me Tonight 1941: Die merkwürdige Zähmung der Gangsterbraut Sugarpuss (Ball of Fire) 1942: She’s in the Army 1942: Star Spangled Rhythm 1943: Happy Go Lucky 1943: The Crystal Ball 1943: Riders of the Rio Grande 1943: Hi Diddle Diddle 1943: Beyond the Last Frontier 1943: Riding High 1944: Up in Arms 1944: Marriage Is a Private Affair 1944: Dreißig Sekunden über Tokio (Thirty Seconds Over Tokyo) 1944: Musik für Millionen (Music for Millions) 1945: Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray) 1945: Between Two Women 1945: The White Gorilla 1945: Three in the Saddle 1945: Broadway Melodie 1950 (Ziegfeld Follies) 1945: Frontier Fugitives 1945: Man in Her Diary 1945: Der König von Wildwest IV. Teil: Der Banditenfeind (Border Badman) 1945: Mexicana 1945: Lonesome Trail 1946: Ambush Trail 1946: Tote schlafen fest (The Big Sleep) 1949: In Estasi 1950: It’s a Small World 1950: Sangue sul sagrato

Fernsehserien

1954: I Led 3 Lives (1 Folge) 1959: The Californias (1 Folge) 1960: Mutter ist die Allerbeste (The Donna Reed Show, 1 Folge) 1961: Target: The Corruptors (1 Folge)

Archiv-Filmaufnahmen

1956: The Gabby Hayes Show (Fernsehserie, 1 Folge)

Weblinks

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