mini|Administrative Gliederung
Die Liste von Bunkeranlagen in Brandenburg umfasst in erster Linie militärische Bunker auf dem Gebiet von Brandenburg. Sie stammen insbesondere aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs. __TOC__
Liste Name Ort Anmerkungen Abbildung Bunker Komplex 5000 Wandlitz, Biesenthal und weitere im Landkreis Barnim ehem. Anlage des Nationalen Verteidigungsrates der DDR Bunker Altes Lager Jüterbog, Landkreis Teltow-Fläming Lagerbunker für Kernwaffen, Typ Granithttp://maps.google.de/maps?q=51.999206,12.980169&z=16&t=k&hl=de Bunker Cottbus Cottbus ehem. Ausweichführungsstelle der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit CottbusAusweichführungsstelle der Bezirkseinsatzleitung CottbusBEL Cottbus Sonderwaffenlager Brand Schönwald, Landkreis Dahme-Spreewald Lagerbunker für Kernwaffen Bunker Falkenhagen Falkenhagen, Landkreis Märkisch-Oderland ehem. Kommandozentrale der Truppen des Warschauer Pakts zentriert|150x150px Bunker Fuchsbau Fürstenwalde/Spree, Landkreis Oder-Spree ehem. Zentraler Gefechtsstand des Kommandos LSK/LV der NVA zentriert|150x150px Sonderwaffenlager Finsterwalde Lichterfeld-Schacksdorf, Landkreis Elbe-Elster Lagerbunker für Kernwaffen zentriert|150x150px Bunker Freudenberg ehem. Gefechtsstand (7001) des Innenministers des MdI Bunker Friedrichsthal ehem. Nachrichtenanlage der Wehrmacht (Hochbunker) Bunker Garzau ehem. Organisations- und Rechenzentrum (ORZ) der Nationalen Volksarmee der DDR Bunker Groß-Dölln ehem. GSSD-Flugplatz und Lagerbunker für Kernwaffen Bunker Harnekop ehem. Hauptführungsstelle des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR Sonderwaffenlager Himmelpfort 1968–1990 Kernwaffendepot der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland Bunker Kagel ehem. Funksendezentrale der Hauptnachrichtenzentrale des MfNV Bunker Kolkwitz Kolkwitz, Landkreis Spree-Neiße ehem. Gefechtsstand 31 (GS-31) der 1. Luftverteidigungsdivision (1. LVD) der NVA zentriert|150x150px Bunker Kunersdorf ehem. Funksendezentrale der Hauptführungsstelle (Harnekop) des MfNV Bunker Ladeburg ehem. Führungsbunker der Luftstreitkräfte der DDR Bunker Lobetal (Koralle) ehem. Oberkommando der Marine (OKM) Salzgitter-Bunker in Luckenwalde Bunker der Mineralölbaugesellschaft, erbaut 1944 von der Organisation Todt. Er diente zur sicheren Verwahrung von Akten.zentriert|150x150px Bunker Neuruppin Lagerbunker für Kernwaffen Bunker Schönholz GSSD Kommandobunker, Ausweich-Gefechtsstand der 20. Gardearmee der GSSD Bunker Schwarzer See Forschungseinrichtung für Plasmaphysik Sonderwaffenlager Stolzenhain 1968–1990 Kernwaffendepot der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland Bunker Strausberg ehem. Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR Bunker Strausberg ehem. Nachrichtenzentrale 2 oder Hauptvermittlungsstelle 2 des Sondernetzes 1 Bunker Werneuchen Lagerbunker für Kernwaffen Bunker Wollenberg ehem. Troposphärenfunkstation (301) im Kommunikationssystem BARS Bunker Wünsdorf ehem. Oberkommando Heeresführung (OKH), Hauptgefechtsstand der GSSD (Tarnbezeichnung RANET) Bunker Wünsdorf Zeppelin Fernmeldeamt 500, Nachrichtenbunker Ranet der GSSD Bunker Wünsdorf Maybach I + II Kommandobunker OKH Bunker Wünsdorf GSSD Kommandobunker Hauptgefechtsstand der 16. Luftarmee (Tarnbezeichnung WIMPEL) Bunker Wünsdorf Panzier Übungsbunker Bunker Komplex Töpchin Munitionsdepot der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Danach Nutzung durch die rote Armee. Winkelhochbunker Falkensee 1938 erbaut, diente 350 Menschen zum Schutz; er wurde saniert und steht seit 2014 unter DenkmalschutzArtikel. In: Märkische Allgemeine, 3. Februar 2014 EinmannBunker Geschichtspark Falkensee ein sogenannter BWS-Bunker = Brandwachschutz bzw. Brandwachstand; er diente im KZ-Außenlager Falkensee als Schutz- und Beobachtungsstand für SS-Wachen, gebaut um 1943, das DEMAG-Zwangsarbeiterlager wurde am 25. April 1945 befreitBild vom Einmann-Bunker zum KZ-Außenlager Falkensee Einmann-Bunker Oranienburg / Splitterschutzzelle Oranienburg, Landkreis Oberhavel Es handelt sich um zwei ca. 25 m in NW-SO-Ausdehnung voneinander entfernt stehenden Splitterschutzzellen, jeweils auf einem Fundament errichteten freistehenden (nicht teilweise eingegrabenen) Stahlbeton-Bunker mit einem zylindrischen Bunkerkörper, einer verriegelbaren Einstiegsluke, mehreren Sehschlitzen und einem Flachdach. Zur Lage: Sie befinden sich a) nordwestlich des Oranienburger Stadtteils Sachsenhausen und liegen b) nordöstlich einer zu Sachsenhausen zählenden Waldsiedlung, genauer am nordöstlichen Rand dieser Waldsiedlung. zentriert|150x150pxEinmann-Bunker Oranienburg / SplitterschutzzelleOranienburg, Landkreis OberhavelDer zweite von zwei in unmittelbarer Nähe zueinander stehenden Einmann-Bunkern in Oranienburg-Sachsenhausen.zentriert|150x150px Bunker Nuthe-Urstromtal Schöneweide, Nuthe-Urstromtal zentriert|150x150px Bunker Nuthe-Urstromtal Schöneweide, Nuthe-Urstromtal zentriert|150x150px
Siehe auch Kernwaffen in Deutschland
Literatur Martin Kaule: Bunkeranlagen – Gigantische Bauten in Deutschland und Europa. Weltbild, Augsburg 2013, ISBN 978-3-8289-4697-2. Martin Kaule: Faszination Bunker – Steinerne Zeugnisse der europäischen Geschichte. Ch. Links Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86153-761-8.
Weblinks
Übersichtskarte Bunkermuseen in Deutschland. IGZD.
Einzelnachweise
! Bunkeranlagen