Emil Reinhard Börner (* 23. Januar 1884 in Reichenau bei Hermsdorf/Erzgeb.Der in der Literatur durchgängig angegebene Geburtsort Hermsdorf ist laut Eintrag im Dresdner Heiratsregister von 1909 nicht korrekt.; † 1967) war ein deutscher Lehrer und erzgebirgischer Mundartdichter. Er gilt als einer der Hauptvertreter der Dichtung in osterzgebirgischer Mundart.Elvira Werner: Mundart im Erzgebirge, 1999, S. 74.

Leben und Werk Er war der Sohn des Gemeindevorstehers Karl Louis Börner in Hermsdorf/Erzgeb. im Osterzgebirge. Nach dem Besuch der dortigen Volksschule und später des Lehrerseminars in der Stadt Pirna war er als Hilfslehrer und im Anschluss als Lehrer in Dresden tätig. Dort trat er 1952 in den Ruhestand. Im Ersten Weltkrieg war er in Mazedonien stationiert. Aus dieser Zeit hat sich sein Fotoalbum und sein Kriegstagebuch erhalten.Album mit Postkarten von Emil Börner (1884-1967)

Börner verfasste in seiner Freizeit mehrere Lieder, Gedichte und Erzählungen in der Mundart seiner erzgebirgischen Heimat.

Literatur Manfred Blechschmidt, Friedrich Barthel (Hgg.): Stimmen der Heimat, 2., durchges. Aufl., Leipzig 1965, S. 388. Elvira Werner: Mundart im Erzgebirge, 1999, S. 74.

Einzelnachweise

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