mini|Römisch-katholische Kirche St. Simon und Judas in Sickerode Die römisch-katholische Filialkirche St. Simon und Judas in Sickerode im thüringischen Landkreis Eichsfeld ist Filialkirche der Pfarrei St. Ursula Geismar im Dekanat Dingelstädt des Bistums Erfurt. Sie trägt das Patrozinium des heiligen Simon Zelotes und des heiligen Judas Thaddäus.
Geschichte Das Kirchenschiff wurde 1730 erbaut und am 9. Juni 1733 von Weihbischof Christoph Ignatius von Gudenus geweiht. Der hölzerne Vorgängerbau war 1728 durch ein Unwetter zerstört worden.
1931 wurde der Chorraum angebaut und 1959 das Schiff verlängert, der Turm gebaut und eine einheitliche, neue Deck eingezogen. Weihbischof Joachim Meisner weihte 1978 einen neuen Altar. Zwischen 1962 und 1963 wurde auf der Eingangsseite eine Grotte eingebaut. 1986 und 2000 wurde die Kirche saniert.
Architektur Die aus rotem Sandstein erbaute Saalkirche ist fünfachsig, hat Rundbogenfenster und eine Kassettendecke.
Ausstattung Taufstein aus Sandstein von 1731 Pietà aus Holz um 1700 Kreuz mit trauernden Maria und Johannes aus dem 18. Jahrhundert
Orgel Die Orgel wurde vermutlich 1866 von einem unbekannten Orgelbauer gebaut. 1898 erfolgte ein Umbau durch Johann Caspar Breitbarth. Das Instrument hat 5 Register verteilt auf ein Manual und Pedal. Register- und Tontraktur sind mechanisch.
Weblinks
St. Simon und Judas auf der Webpräsenz der Pfarrei St. Ursula Geismar
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Eichsfeld Simon und Judas Kategorie:Simon-und-Judas-Kirche Kategorie:Filialkirche des Bistums Erfurt Kategorie:Saalkirche in Thüringen Kategorie:Barocke Kirche Kategorie:Barockbauwerk in Thüringen Kategorie:Bauwerk aus Sandstein Kategorie:Erbaut in den 1730er Jahren Kategorie:Kirchengebäude in Europa