mini|Rex Ingram Rex Ingram (eigentlich: Reginald Ingram Montgomery Hitchcock; * 15. Januar 1892 in Dublin, Irland; † 21. Juli 1950 in Hollywood, Los Angeles) war ein US-amerikanischer Filmregisseur irischer Herkunft.
Leben Ausbildung als Bildhauer in Yale, 1913 Engagements bei der Edison Company als Bühnenbildner, Drehbuchautor und Schauspieler. 1915/16 erste Filme als Regisseur, erst bei Fox, dann bei Universal. 1921 führte er Rudolph Valentino in dessen bedeutendster Rolle in The Four Horsemen of the Apocalypse; der Film wird zu einem absoluten Kritiker- und Publikumserfolg und garantierte der damals angeschlagenen Metro volle Kassen. Obwohl oft vermeldet, war Ingram nie an der Herstellung von Ben Hur 1923–25 beteiligt, nach dem Abbruch der ersten Dreharbeiten in Rom ging die Regie an Fred Niblo.
Ingram zog nach Frankreich, baute das Studio Victorine in Nizza aus und realisierte dort u. a. Mare Nostrum und Der Magier. Nachdem er Hollywood endgültig den Rücken gedreht hatte, inszenierte er 1931/32 seinen einzigen Tonfilm, Baroud in einer englischen und einer französischen Fassung. Es war auch sein letzter Film, fortan wandte er sich wieder der Bildhauerei zu, reiste, lebte mehrere Jahre in Kairo, verfasste zwei Romane. 1950 starb er an den Spätfolgen einer Krankheit, die er sich bei Dreharbeiten in Afrika zugezogen hatte.
Er war mit der Schauspielerin Alice Terry verheiratet.
Filmografie 1914: The Symphony of Souls 1916: The Great Problem 1916: Broken Fetters 1916: The Calice of Sorrows 1917: Black Orchids 1917: The Reward of the Faithless 1917: The Pulse of Life 1917: The Flower of Doom 1917: The Little Terror 1918: His Robe of Honor 1918: Humdrum Brown 1919: The Day She Paid 1920: Shore Acres 1920: Under Crimson Skies 1920: Hearts are Trumps 1921: The Four Horsemen of the Apocalypse 1921: Siegende Kraft (The Conquering Power) 1922: Der Gefangene von Zenda (The Prisoner of Zenda) 1922: Die Schlange von Paris (Trifling Women) 1923: Die Flucht aus dem Paradies (Where the Pavement Ends) 1923: Scaramouche 1924: Araber (The Arab) 1926: Mare Nostrum 1926: Der Magier (The Magician) 1927: Das größte Opfer (The Garden of Allah) 1928: Die drei Leidenschaften (The Three Passions) 1932: Baroud
Weblinks
Bio-Filmografie von Rex Ingram bei KinoTV.com Essay über Terry und Ingram auf silentsaregolden.com (englisch) Mare Nostrum Ausführliche Darstellung auf silentsaregolden.com (englisch) auf silent-movies.com (englisch)
Kategorie:Absolvent der Yale University Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Person (Stummfilm) Kategorie:Autor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Pseudonym Kategorie:Bildhauer (Vereinigte Staaten) Kategorie:Person (Dublin) Kategorie:Irischer Emigrant in den Vereinigten Staaten Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Ire Kategorie:Geboren 1892 Kategorie:Gestorben 1950 Kategorie:Mann