Die Saison 2023/24 der Volleyball-Bundesliga der Männer begann am 27. Oktober 2023 und endete am 28. April 2024. Titelverteidiger waren die Berlin Recycling Volleys, die auch in dieser Saison den Titel holten. Die Berliner sind durch ihren 14. Titelgewinn nun alleiniger Rekordmeister.
Mannschaften In dieser Saison spielten folgende zwölf Mannschaften in der ersten Liga:
Berlin Recycling Volleys VC Bitterfeld-Wolfen ASV Dachau SWD Powervolleys Düren FT 1844 Freiburg VfB Friedrichshafen Helios Grizzlys Giesen WWK Volleys Herrsching Baden Volleys SSC Karlsruhe Energiequelle Netzhoppers KW SVG Lüneburg TSV Haching München
Aufsteiger aus der 2. Bundesliga waren Bitterfeld-Wolfen (Nord) sowie Karlsruhe, Freiburg und Dachau (Süd). Das deutsche Nachwuchsteam VC Olympia Berlin trat in der 2. Bundesliga Nord an.
Hauptrunde Die Männer-Bundesliga setzte sich in der Saison 2023/24 aus zwölf Mannschaften zusammen, die zunächst in Hin- und Rückrunde gegeneinander antraten. Wegen der ausreichenden Anzahl an Mannschaften entfiel in dieser Saison die Zwischenrunde.
Ergebnisse Stand: 9. März 2024 BRV Bit Dac Dür Fre VfB Gie Her Kar NKW Lün Mün Berlin Recycling Volleys 3:0 3:0 3:1 3:0 3:0 3:1 3:0 3:0 3:1 3:2 3:0 VC Bitterfeld-Wolfen 0:3 3:0 0:3 3:0 1:3 1:3 0:3 3:2 3:0 0:3 3:1 ASV Dachau 3:2 2:3 0:3 0:3 1:3 0:3 1:3 1:3 2:3 0:3 3:0 SWD Powervolleys Düren 0:3 3:0 3:0 3:1 1:3 3:2 3:0 3:1 3:1 2:3 3:1 FT 1844 Freiburg 1:3 1:3 0:3 0:3 0:3 0:3 0:3 0:3 3:1 0:3 3:1 VfB Friedrichshafen 0:3 3:0 3:0 3:0 3:0 3:1 3:0 3:0 3:0 3:2 3:0 Helios Grizzlys Giesen 3:0 3:1 3:0 3:1 3:0 3:0 3:2 3:0 3:0 3:0 3:0 WWK Volleys Herrsching 2:3 3:1 3:2 3:0 3:1 1:3 1:3 3:0 3:0 3:0 3:0 Baden Volleys SSC Karlsruhe 0:3 2:3 1:3 2:3 3:1 1:3 1:3 1:3 3:2 0:3 3:2 Energiequelle Netzhoppers KW 0:3 1:3 3:1 0:3 1:3 0:3 1:3 0:3 1:3 0:3 3:1 SVG Lüneburg 2:3 3:0 3:0 3:0 3:0 3:2 2:3 3:0 3:0 3:0 3:0 TSV Haching München 0:3 0:3 0:3 0:3 3:0 1:3 0:3 1:3 2:3 3:1 0:3 Heimmannschaft in der linken Spalte, Gastmannschaft in der oberen Zeile
Tabelle Seit der Saison 2013/14 gilt für den Spielbetrieb des DVV folgende Punkteregel: Für einen 3:0- oder einen 3:1-Sieg gab es drei Punkte, für einen 3:2-Sieg zwei Punkte, für eine 2:3-Niederlage einen Punkt und für eine 1:3- oder 0:3-Niederlage keinen Punkt. Bei Punktgleichheit entschied zunächst die Anzahl der gewonnenen Spiele, dann der Satzquotient (Divisionsverfahren) und schließlich der Ballpunktquotient (Divisionsverfahren).
Verein Anz. Spiele Punkte Gew. Spiele Sätze Bälle 1. Berlin Recycling Volleys (M,P) 22 58 20 62:16 1872:1489 2. Helios Grizzlys Giesen 22 56 19 61:19 1930:1653 3. VfB Friedrichshafen 22 54 18 56:21 1815:1609 4. SVG Lüneburg 22 50 16 56:22 1838:1558 5. WWK Volleys Herrsching 22 43 14 48:31 1846:1727 6. SWD Powervolleys Düren 22 41 14 47:32 1836:1692 7. VC Bitterfeld-Wolfen (N) 22 27 10 34:45 1696:1813 8. Baden Volleys SSC Karlsruhe (N) 22 21 7 32:54 1834:1961 9. ASV Dachau (N) 22 17 5 25:54 1569:1835 10. FT 1844 Freiburg (N) 22 12 4 17:57 1474:1782 11. TSV Haching München 22 8 2 16:61 1542:1861 12. Energiequelle Netzhoppers KW 22 3 3 19:61 1657:1929 Stand: 9. März 2024 Legende Play-off-Teilnehmer (M) Deutscher Meister 2022/23 (P) DVV-Pokal-Sieger 2022/23 (N) Aufsteiger
Play-offs Die Mannschaften der ersten acht Plätze qualifizierten sich für die Playoffs. Bis auf das Viertelfinale (Best-of-Three-Modus) wurden alle Spiele im Best-of-Five-Modus gespielt. Den Titel sicherten sich die BR Volleys.
Spielstätten Verein Halle Ort Kapazität Berlin Recycling Volleys Max-Schmeling-Halle Berlin 8.533 VC Bitterfeld-Wolfen Bernsteinhalle Friedersdorf Muldestausee 400 ASV Dachau Georg-Scherer-Halle Dachau 1.150 BallhausForum (ein Spiel)ASV Dachau vs. BERLIN RECYCLING Volleys in der Datenbank der Volleyball Bundesliga GmbH, abgerufen am 28. April 2024. Unterschleißheim 2.500 SWD Powervolleys Düren Arena Kreis Düren Düren 2.250 FT 1844 Freiburg Act-Now-Halle (bis Nov. 2023: Dreifeldhalle FT 1844) Freiburg im Breisgau 800 VfB Friedrichshafen Spacetech Arena Friedrichshafen 1.000 Helios Grizzlys Giesen Volksbank-Arena Hildesheim Hildesheim 2.408 WWK Volleys Herrsching BMW Park München 6.800 Nikolaushalle Herrsching am Ammersee 1.010 Baden Volleys SSC Karlsruhe Lina-Radke-Halle Karlsruhe 1.500 Energiequelle Netzhoppers KW Paul-Dinter-Halle Königs Wusterhausen 1.000Landkost-Arena (ein Spiel)Energiequelle Netzhoppers KW vs. SVG Lüneburg in der Datenbank der Volleyball Bundesliga GmbH, abgerufen am 28. April 2024. Bestensee 1.000MBS Arena Potsdam (ein Spiel)Energiequelle Netzhoppers KW vs. Helios GRIZZLYS Giesen in der Datenbank der Volleyball Bundesliga GmbH, abgerufen am 28. April 2024. Potsdam 2.048 SVG Lüneburg LKH-Arena Lüneburg 3.200 TSV Haching München Geothermie Arena Unterhaching 1.512
Medien Alle Spiele der Liga wurden live auf der im Sommer 2023 gegründeten, kostenpflichtigen Streaming-Plattform Dyn Media übertragen. Dort waren die Spiele auch als Video-on-Demand verfügbar. Einmal pro Woche, meistens freitags, wurde ein Spiel parallel dazu kostenlos auf dem Twitch-Kanal Spontent gezeigt, der in den vorherigen beiden Saisons die vollständigen Übertragungsrechte hatte.
Videobeweis In dieser Saison gab es einen Videobeweis erstmals schon in der Hauptrunde und nicht erst ab dem Playoff-Halbfinale. Für diese Challenge wurden die Bilder der Streaming-Kameras genutzt. Pro Satz konnte der Videobeweis von jedem Team so oft beantragt werden, bis es zweimal falsch lag. Diese Art der Challenge wurde erstmals beim Bounce House Cup in der Saisoneröffnung und dann bei einzelnen Spielen im Dezember 2023 getestet. Im Februar 2024 erfolgte die Einführung bei allen Vereinen. Mit Einführung der Challenge wurden die technischen Auszeiten und die Linienrichter, die bis dato obligatorisch waren, abgeschafft.
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Einzelnachweise
#2023 24 Kategorie:Volleyballsaison 2023/24