mini|Teilstück der Maxhofstraße Maxhof ist ein historisch gewachsener Ortsteil im Südwesten Münchens und Teil des Stadtbezirks 19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln. Ausgehend vom historischen Maxhof entwickelte sich die Siedlung im 20. Jahrhundert zu einem Wohngebiet mit überwiegend aufgelockerter, durch Ein- und Zweifamilienhäuser geprägter Bebauung. Die Lage am Rand des Forstenrieder Parks prägt die räumliche Einordnung des Ortsteils.

Lage Maxhof liegt im Südwesten Münchens im Stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln.

Der Ortsteil befindet sich südwestlich des historischen Ortskerns von Forstenried. Im Norden grenzt Maxhof an die Neurieder Straße, an die sich das Wohngebiet Fürstenried West anschließt. Im Westen grenzt Maxhof an die Gemeinde Neuried und damit an den Landkreis München; südwestlich schließt das Gebiet des Landkreises Starnberg an.

Das Siedlungsgebiet erstreckt sich beiderseits der Maxhofstraße, die als zentrale Erschließungsachse des Ortsteils dient. Die Lage am Übergang zwischen dem bebauten Stadtgebiet und den ausgedehnten Waldflächen des Forstenrieder Parks prägt die räumliche Struktur des Viertels.

Durch die Nähe zur Autobahnanschlussstelle München-Fürstenried sowie die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr mittels der U-Bahnlinie U3 und mehrere Buslinien ist Maxhof in das Verkehrsnetz des Münchner Südwestens eingebunden.

Im Grundbuch Münchens ist Maxhof unter der Gemarkung Forstenried erfasst.

Geschichte In der Nähe der heutigen Kreuzung Maxhofstraße / Mühlthaler Straße ließ Kurfürst Max Emanuel, der 1715 die Schwaige Poschetsried erworben und das Herrenhaus zum Jagdschloss Schloss Fürstenried hatte umbauen lassen, 1717 ein Fasanenhaus errichten. 1797 erwarb der Förster Maximilian (Max) Anton Jägerhuber das mittlerweile verfallene Fasanenhaus und errichtete auf dem Gelände ein Anwesen mit mehreren Gebäuden und einem Garten. Der Hof erhielt nach seinem Vornamen die Bezeichnung "Maxhof". Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde der Maxhof Bestandteil der Gemeinde Forstenried. Nach mehreren Besitzerwechseln im 19. Jahrhundert wurde das Anwesen zunehmend als Siedlungsfläche entwickelt.

Nach der Eingemeindung Forstenrieds nach München im Jahr 1912 erwarb die Terraingesellschaft Gartenstadt Forstenried 1916 Teile des Geländes.

In der Folge entstanden zunächst Garten- und Wochenendhäuser sowie später dauerhafte Wohngebäude. Aus der ursprünglichen Ansiedlung entwickelte sich schrittweise eine Wohnsiedlung mit Ein- und Mehrfamilienhäusern.

Die Siedlung Maxhof erreichte etwa um 1960 ihre heutige Ausdehnung. In den 1960er Jahren entstanden nördlich der Neurieder Straße die Großwohnsiedlung Fürstenried West (1961–1963), sowie zwischen Maxhof und heutigen Autobahn A95 die Siedlung Neuforstenried (1965–1966). Während diese Quartiere als planmäßige Neubausiedlungen errichtet wurden, blieb der ursprüngliche Charakter Maxhofs weitgehend erhalten.

Beschreibung

Maxhof weist überwiegend eine aufgelockerte Wohnbebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern sowie kleineren Mehrfamilienhäusern auf. Charakteristisch sind die vergleichsweise großzügigen Grundstücke und privaten Gärten. Die Siedlungsstruktur entstand überwiegend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und blieb auch nach der Errichtung der benachbarten Großwohnsiedlungen Fürstenried West und Neuforstenried weitgehend erhalten.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Forstenried Kategorie:Siedlung (Städtebau) in München Kategorie:Stadtviertel von München