Justine Ayrer, auch Juliane Ayrer (* 1704 in Danzig; † um 1790), war eine deutsche Email- und Miniaturmalerin.

Leben Justine Ayrer erhielt als Schülerin der Pariser Miniaturistin Mademoiselle Chalette, verheiratete Dumas, eine künstlerische Ausbildung. Sie heiratete den Berliner Kunstgewerbe- und Schmuckhändler Antoine Ayrer. Mütterlicherseits eine Tante des späteren Kupferstechers Daniel Chodowiecki war sie auch dessen erste Lehrerin.Ausstellung Die Frau in Haus und Beruf. Verlag von Rudolf Mosse, Berlin 1912, S. 249 (Google Books)Chodowiecki, Daniel. In: Otto zu Stolberg-Wernigerode (Hrsg.): Neue Deutsche Biographie. Band 3: Bürklein–Ditmar. Berlin 1957, S. 212 (Digitalisat) Mit einer weiteren Tante, Concordia Ayrer, zeichnete er sie im Juni 1773.Tagebuch einer Reise von Berlin nach Danzig, 1773, Feder und Tusche, laviert auf Papier, Stiftung Archiv der Künste Berlin, Inv.-Nr. Chodowiecki 26; Willi Geismeier: Daniel Chodowiecki. Leipzig 1993; Gute Partien in Zeichnungen und Kolorit. 300 Jahre Kunstsammlung der Akademie der Künste. Ausstellungskatalog Käthe-Kollwitz-Museum Köln, Akademie der Künste, Berlin 1997, Abb. S. 185

Justiane Ayrer wirkte als Email- und Miniaturmalerin. Sie schuf Bildnisse und Genredarstellungen.

Literatur

Roswitha Friedel: Ayrer, Justine. In: Saur Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Mitherausgegeben und begründet von Günter Meißner. K. G. Saur, München/Leipzig 1992–2010, ISBN 3-598-22740-X, Band 6: Avogaro – Barbieri (1992), S. 44.

Weblinks Ayrer, Justine, Personendatenblatt im Portal deutsche-biographie.de

Einzelnachweise

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