Johannes Weber (geboren 3. Mai 1846 in Netstal im Kanton Glarus; gestorben 25. September 1912 in Castagnola bei Lugano) war ein Schweizer Zeichner, Maler, Holzstecher und Illustrator.Eva-Maria Hanebutt-Benz: Studien zum deutschen Holzstich im 19. Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Buchwesens Band 24 (1983), Sp. 1171.
Leben und Werk mini|Hinrichtung nach dem Mord von Greifensee; Lithografie von Weber, um 1900
Nach autodidaktischen Studien im Zeichnen und Malen durchlief Weber in Zürich eine Lehre zum Holzstecher bei Johann Rudolf Müller in der Firma Orell Füssli & Cie., in der er später die Leitung des xylographischen Ateliers übernahm. Er erarbeitete unter anderem Zeichnungen und Illustrationen für die vom firmeneigenen Verlag herausgegebene Serie Europäische Wanderbilder. Zudem schuf er verschiedene, auf Ausstellungen gezeigte und verschiedentlich prämierte Aquarelle.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte Weber in Castagnola, wo er 1912 starb.
Literatur “Il Ticino dell’Ottocento nelle illustrazioni di Johannes Weber” (a cura di Roberto Genazzini), casa editrice “Casagrande”, anno 2012. Carl von Lützow (Red.): Der Holzschnitt der Gegenwart in Europa und Nordamerika (= Die vervielfältigende Kunst der Gegenwart, Bd. 1). Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst, Wien 1887, S. 262.
Eva-Maria Hanebutt-Benz: Studien zum deutschen Holzstich im 19. Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Buchwesens Band 24 (1983), Sp. 1171.
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