Conrad Gebhard Wilhelm Werthmann (geboren 31. Dezember 1831 in Braunschweig; gestorben nach 1876) war ein deutscher Holzschneider.Eva-Maria Hanebutt-Benz: Werthmann, Conrad Gebhard Wilhelm (Wilhelm), in dies.: Studien zum deutschen Holzstich im 19. Jahrhundert. Sonderdruck aus dem Archiv für Geschichte des Buchwesens, Band 24 (1983), Lieferung 3–6. Buchhändler-Vereinigung, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7657-1262-0, Sp. 1174.

Leben Unklar ist die Schulung Wertmanns; eventuell bildete er sich künstlerisch als Autodidakt. Er arbeitete im Atelier und unter dem Einfluss von Hugo Bürkner in Dresden, wo er ab 1854 nachweisbar ist und noch 1876 lebte.

Werthmann stach insbesondere nach Zeichnungen von Ludwig Richter und Emil Eugen Sachsse. Seine Künstlersignatur lautete W. W. und mit Varianten auch Wertman oder W. Werthmann sc. Dresden.

Bekannte Werke (Auswahl) Holzstiche unter anderem in W. O. von Horn (Hrsg.): Die Spinnstube. Ein Volksbuch für das Jahr ... ; Bd. IX, Frankfurt am Main, 1854 Bd. XX, 1855 Bd. XI, 1856 Georg Wigand: Auch ich war in Paris. Fragment aus der noch ungedruckten Familienchronik des Georg Wigand, Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1856 Ludwig Richter: Gesammeltes. 15 Bilder für's Haus, Dresden: Richter, 1869 (Digitalisat) Sechs Bibellesezeichen, nach Zeichnungen von W. Steinhausen, darin: Der barmherzige Samariter; Richter, Halle 1869 Ludwig Richter: Neuer Strauß fürs Haus, Dresden 1864 Biblische Bilder, Basel: Riehm, 1876 (Digitalisat) Umschlagdecke für Friedrich von Schiller: Das Lied von der Glocke, in Bildern von Ludwig Richter, 2. Auflage, Dresden: [o. J.], 1872 oder 1873 Festbilder in: Die Transparente des Sängerbundfestes zu Dresden, nach verschiedenen Künstlern Bildliche Darstellung mit Johannes Gutenberg und Johann Fust, bezeichnet W. WERTHMANN sc. sowie „Gez. nach A. Menzel“Angaben im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Literatur Georg Kaspar Nagler: Die Monogrammisten und diejenigen bekannten und unbekannten Künstler aller Schulen, welche sich zur Bezeichnung ihrer Werke eines figürlichen Zeichens, der Initialen des Namens, der Abbreviatur desselben &c. bedient haben, Bd. 5, S. 379 (dort fälschlich „Westermayer“); (Digitalisat). Johann Friedrich Hoff, Karl Budde: Adrian Ludwig Richter, Maler und Radierer. Verzeichnis seines gesamten graphischen Werkes ..., 1922, S. 440

Einzelnachweise

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