Janików (deutsch Grüntanne) ist ein Ort in der Landgemeinde Oława im Powiat Oławski der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.
Geographie Das Straßendorf Janików liegt acht Kilometer nordöstlich von Oława (Ohlau) und etwa 35 Kilometer südöstlich von Breslau in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene) an der Smortawa, einem rechten Zufluss der Oder. Umgeben ist der Ort von weitläufigen Waldgebieten.
Nachbarorte von Janików sind im Osten Bystrzyca (Peisterwitz) und im Südwesten Stary Górnik (Bergel).
Geschichte Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Grüntanne zusammen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung Preußens gehörte Grüntanne ab 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Ohlau eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1874 wurde der Amtsbezirk Peisterwitz gebildet, der die Landgemeinden Peisterwitz und Steindorf sowie den Gutsbezirk Forst Peisterwitz umfasste.Amtsbezirk Peisterwitz
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Grüntanne wie fast ganz Schlesien 1945 an Polen, wurde in Janików umbenannt und der Woiwodschaft Breslau eingegliedert. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.
2000 zählte das Dorf 269 Einwohner.
Sehenswürdigkeiten Steinernes Wegekreuz
Vereine Fußballverein Gepard Janików
Literatur Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 371.
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1338 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien Kategorie:Gmina Oława Kategorie:Straßendorf Kategorie:Ort in Schlesien