Die Liste von Bunkeranlagen in Lübeck führt ohne Anspruch auf Vollständigkeit sowohl existierende als auch abgegangene Luftschutzbunker und separate Luftschutzbauten auf dem Gebiet der Hansestadt Lübeck auf.
Liste
Adresse Lage Fertiggestellt Abgebrochen Daten Beschreibung Abbildung Am Lotsenberg 8 [?] Nutzfläche: 580 m2Stockwerke: 6Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: Camillo Köhler, Bautzen Der ehemalige Hochbunker wurde 1995 zum Wohnhaus umgebaut. An der Bäk 30 Unter Denkmalschutz; Objektnr. 1121 zentriert|150px An der Mauer 17 Nutzfläche: 495 m2Stockwerke: 8Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: August Fasel, LübeckArchitekt: Alfred Redelstorff Hauptartikel: Aalhofbunker zentriert|150px An der Mauer 23 Nutzfläche: 290 m2Stockwerke: 6Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mArchitekt: Alfred Redelstorff Unter Denkmalschutz; Objektnr. 1653 zentriert|150px An der Obertrave 20 Nutzfläche: 789 m2Stockwerke: 4Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: P. H. Glogner & Sohn, LübeckArchitekten: Otto Sieberth und Otto Schweinfurth Hauptartikel: Bunker An der Obertrave zentriert|150px An der Untertrave 1a Nutzfläche: 520 m2Stockwerke: 3Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mArchitekt: Willy Glogner 1966/67 wurde der entfestigte Bunker in den Neubau des Lübecker Seemannsheims integriert; von 1975 bis 2008 beherbergte er den Jazzclub Dr. Jazz. 2012 wurde er zusammen mit dem Seemannsheim abgebrochen, um Platz für die Errichtung des Europäischen Hansemuseums zu schaffen. zentriert|150px An der Untertrave 48/49 Ausführendes Unternehmen: Max Giese, Lübeck Der entfestigte Bunker wurde zu einem Wohnhaus umgebaut. zentriert|150px Beim Meilenstein 6 Nutzfläche: 660 m2Kapazität: 637 PersonenStockwerke: 6Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,20 mAusführendes Unternehmen: Paul Hammers, Hamburg zentriert|150px Berliner Straße 12 Kapazität: 500 PersonenStockwerke: 9 Hauptartikel: Bunker Berliner StraßeUnter Denkmalschutz; Objektnr. 1498 zentriert|150px Dr.-Julius-Leber-Straße 52 Kapazität: 1150 PersonenStockwerke: 4Deckenstärke: 2,00 mWandstärke: 1,40 mAusführendes Unternehmen: Aarslev & Busch, AarhusArchitekt: Alfred Redelstorff zentriert|150px zentriert|150px Einsiedelstraße 6 Kapazität: 500 PersonenStockwerke: 9Ausführendes Unternehmen: Fr. Brüggemann, Hamborn Hauptartikel: Bunker EinsiedelstraßeUnter Denkmalschutz; Objektnr. 1606 zentriert|150px Engelsgrube Ausführendes Unternehmen: Suka-Silo-Bau Heinrich Kling, München Der über den Gang Sievers Thorweg (Engelsgrube 31) zugängliche Hochbunker nahm den Hofbereich hinter den Häusern Nr. 16–20 der parallel zur Engelsgrube verlaufenden Fischergrube ein. 1985/86 wurde der Bunker abgetragen und auf der neu gewonnenen Freifläche 1998 ein Kinderspielplatz angelegt. Hundestraße 100 Nutzfläche: 419 m2Stockwerke: 6Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: Heinz u. Busse, Berlin Der Hochbunker an der Ecke zur Kanalstraße wurde 1980 vollständig abgebrochen; an seiner Stelle befindet sich heute eine Grünanlage mit Kinderspielplatz. Lindenplatz – beiderseits der Einmündung zur Puppenbrücke – Danziger Freiheit Nord – Danziger Freiheit Süd Danziger Freiheit NordKapazität: 395 PersonenStockwerke: 1Deckenstärke: 0,35 mWandstärke: 0,40 mDanziger Freiheit SüdKapazität: 361 PersonenStockwerke: 1Deckenstärke: 0,35 mWandstärke: 0,40 m Auf der Nord- und Südseite der Einmündung des Lindenplatzes, der zu jener Zeit den Namen Danziger Freiheit trug, in die Puppenbrücke entstand jeweils ein Tiefbunker mit bogenförmigem Grundriss. Die ursprünglichen Pläne sahen vor, auf den Deckelplatten in Backstein ausgeführte Arkadenbauten zu errichten, die ein Café und Geschäfte beherbergen sollten; die Kopfbauten sollten der 1881 abgebrochenen Holstentorwache von 1782 nachempfunden werden. Dieses Vorhaben wurde Anfang 1943 aufgegeben und es entstanden keine Gebäude auf den Bunkern.Der Bunker Danziger Freiheit Nord ist noch erhalten, aber weitgehend von einem Hügel bedeckt; nur der zum Ufer des Stadtgrabens weisende Zugangsbereich ist sichtbar. Vom gleichfalls zugeschütteten Bunker Danziger Freiheit Süd ist nur die uferseitige backsteinverkleidete geschwungene Rückwand sichtbar. zentriert|150px zentriert|150px Mecklenburger Straße [?] Der Schutzbunker wurde angelegt, da sich hier eine Haltestelle der Straßenbahn befand, die von Arbeitern der umliegenden Schlutuper Betriebe, insbesondere der direkt angrenzenden Deutschen Waffen- und Munitionsfabrik, genutzt wurde. Der Schutzraum an diesem Ort bot den Wartenden rasche Zuflucht im Falle von Luftangriffen. zentriert|150px Mühlenbrücke 19/21 Der Eingangsbau des Bunkers beherbergt heute einen Kiosk und Stromversorgungseinrichtungen. Die dahinter befindlichen eigentlichen Schutzräume sind unter einem bepflanzten Hügel verborgen. zentriert|150px Mühlentorplatz 2 Nutzfläche: 500 m2Stockwerke: 7Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: August Fasel, LübeckArchitekt: Alfred Redelstorff Der Bunker wurde den Türmen des 1553 fertiggestellten und 1663 abgebrochenen äußeren Mühlentors nachempfunden. Die ursprünglich als Bauschmuck vorgesehenen Terrakotta-Friese wurden nie umgesetzt.Unter Denkmalschutz; Objektnr. 1542 zentriert|150px Parade 5 Nutzfläche: 832 m2Stockwerke: 4Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: Spengler & Co., Hamburg Als Operations- und Schwerverletztenbunker für das angrenzende Marien-Krankenhaus errichtet. zentriert|150px Parade 7 Stockwerke: 3Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: Spengler & Co., HamburgArchitekt: Alfred Redelstorff zentriert|150px Possehlstraße – nördliches Ende der Wallanlagen bei der Einmündung in den Holstentorplatz Kapazität: 289 PersonenStockwerke: 1Deckenstärke: 0,35 mWandstärke: 0,40 m Die Deckenplatte des in die Erde eingelassenen Tiefbunkers sollte der ursprünglichen Planung zufolge als Fundament für ein Gebäude der NSDAP dienen; dieses Vorhaben wurde Anfang 1943 aufgegeben. Der Bunker ist heute vollständig von einem bepflanzten Hügel bedeckt. zentriert|150px Schildstraße 20 Nutzfläche: 920 m2Kapazität: 818 PersonenStockwerke: 6Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: Boswau & Knauer, Hamburg Unter Denkmalschutz; Objektnr. 2586 zentriert|150px Schwartauer Allee 28 Nutzfläche: 1025 m2Kapazität: 1000 PersonenStockwerke: 6Deckenstärke: 2,00 mWandstärke: 2,50 mAusführendes Unternehmen: Heinz u. Busse, Berlin 1966 zum atombombensicheren Zivilschutzbunker aufgerüstet; 2015 wurde der Rückbau der Bunkereinrichtung durchgeführt und 2017 der Bunker vom Bund zum Verkauf freigegeben. Derzeitige Nutzung als Moschee. zentriert|150pxzentriert|150px Steinrader Weg 15a [?] Kapazität: 1210 PersonenStockwerke: 5Deckenstärke: 2,50 mWandstärke: 2,50 mAusführendes Unternehmen: Lenz & Co., Berlin Von der Deutschen Reichsbahn am Hauptbahnhof als Bunker für den kurzzeitigen Aufenthalt von Bahnbediensteten und Fahrgästen errichtet. zentriert|150px Töpferweg 2 Nutzfläche: 880 m2Kapazität: 778 PersonenStockwerke: 4Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: Blunck u. Sohn, LübeckArchitekt: Carl Mühlenpfordt Hauptartikel: Bunker TöpferwegUnter Denkmalschutz; Objektnr. 1261 zentriert|150px Warendorpstraße 13 Nutzfläche: 980 m2Kapazität: 1000 PersonenStockwerke: 5Deckenstärke: 2,00 mWandstärke: 2,00 mAusführendes Unternehmen: Spengler & Co., Hamburg Hauptartikel: Bunker WarendorpstraßeUnter Denkmalschutz; Objektnr. 1743 zentriert|150px Weiter Lohberg 20 Nutzfläche: 550 m2Stockwerke: 4Deckenstärke: 1,40 mWandstärke: 1,10 mAusführendes Unternehmen: Max Giese, LübeckArchitekt: Alfred Redelstorff zentriert|150px Ziegelstraße 2a Nutzfläche: 935 m2Stockwerke: 6Deckenstärke: 2,00 mWandstärke: 2,00 mAusführendes Unternehmen: Blunck & Sohn, LübeckArchitekt: Alfred Redelstorff Seit den 2010er-Jahren zu einer Discothek umgebaut. zentriert|150px zentriert|150px
Siehe auch Liste von Bunkeranlagen in Schleswig-Holstein
Weblinks
Bunker-Kiel.com - Luftschutz Lübeck Geschichtsspuren.de - Zivilschutzanlagen-Datenbank
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