Der Österreichische Spielepreis ist ein seit 2001 jährlich von der Wiener Spiele Akademie vergebener Spielepreis.

Es wird jeweils ein Spiel mit dem Hauptpreis Spiel der Spiele ausgezeichnet, eine Auswahl weiterer Spiele erhält die Auszeichnung Spiele Hit, die in unterschiedlichen Kategorien zum Teil mehrfach vergeben wird (für Experten, mit Freunden, für Familien, für Kinder, für Viele, für Zwei). 2013 wurden erstmals Spiele mit dem Sonderpreis ausgezeichnet, dieser soll „besondere Leistungen des Jahrgangs zusätzlich zum Hauptpreis in den Vordergrund stellen“. 2014 wurde erstmals die Auszeichnung Griffin Scroll für Fantasy- und Science-Fiction-Spiele vergeben.

Es können nur Spiele prämiert werden, die im österreichischen Fachhandel erhältlich sind. Die Auszeichnungen können ohne Lizenzgebühren und sonstige Zahlungen von den Verlagen verwendet werden.

Jury Die Spielekommission besteht aus fünf Mitgliedern der „Wiener Spiele Akademie“, einem eingetragenen Verein. Aktuelle Mitglieder der Kommission sind Dagmar de Cassan (Vorsitzende), Gerhard Bergauer, Samy Molcho, Christoph Proksch und Gert Stöckl (2018). Ehemalige Mitglieder waren unter anderen Manfred Schreiber und Helmut Wresnik.

Die Preisträger In der folgenden Liste finden sich die Preisträger des Hauptpreises Spiel der Spiele. Für eine vollständige Liste siehe

2001: Die neuen Entdecker (Klaus Teuber) bei Kosmos 2002: Pueblo (Michael Kiesling, Wolfgang Kramer) bei Ravensburger 2003: King Arthur (Reiner Knizia) bei Ravensburger 2004: Einfach Genial (Reiner Knizia) bei Kosmos Spiele 2005: Trans Europa (Franz-Benno Delonge) bei Winning Moves 2006: Tal der Abenteuer (Reiner Knizia) bei Parker/Hasbro 2007: Extreme Activity (Ulrike Catty, Maria Führer) bei Piatnik 2008: Suleika (Dominique Ehrhard) bei Zoch 2009: Ramses Pyramid (Reiner Knizia) bei Lego 2010: Atlantis (Leo Colovini) bei Amigo 2011: Asara (Wolfgang Kramer, Michael Kiesling) bei Ravensburger 2012: Santa Cruz (Marcel-André Casasola Merkle) bei Hans im Glück 2013: Golden Horn: Von Venedig nach Konstantinopel (Leo Colovini) bei Piatnik 2014: Abluxxen (Wolfgang Kramer, Michael Kiesling) bei Ravensburger 2015: Mmm! (Reiner Knizia) bei Pegasus 2016: Kerala (Kirsten Hiese) bei Kosmos 2017: Bärenpark (Phil Walker-Harding) bei Lookout Games 2018: Istanbul – Das Würfelspiel (Rüdiger Dorn) bei Pegasus 2019: Forbidden Sky (Matt Leacock) bei Schmidt Spiele 2020: Smart 10 (Christoph Reiser, Arno Steinwender) bei Piatnik 2021: Flyin’ Goblin (Corentin Lebrat, Théo Rivière) bei iello 2022: Wonder Book (Martino Chiacchiera, Michele Piccolini) bei daVinci/abacusspiele 2023: Café del Gatto (Lena Burkhardt, Julia Wagner) bei Schmidt Spiele 2024: Mycelia (Daniel Greiner) bei Ravensburger 2025: Gloomies (Filippo Landini) bei Ravensburger 2026: Take Time (Alexi Piovesan, Julien Prothière) bei Libellud

Weblinks http://www.spielepreis.at/wordpress/

Kategorie:Spielepreis Spielepreis Kategorie:Erstverleihung 2001