Herbert Rauter (* 13. Juni 1930 in Essen; † 23. Januar 1986) war ein deutscher Anglist. Er wirkte als ordentlicher Professor für Anglistik mit besonderer Berücksichtigung der nordamerikanischen Literatur in Frankfurt am Main und Düsseldorf.
Leben Herbert Rauter wurde 1930 als Sohn von Irmgard Rauter, geborener Piehl, und des Schmieds Albert Rauter in Essen geboren. Er studierte an der Universität Köln und in den Vereinigten Staaten an der Universität Michigan. 1955 wurde er Lektor der Universität Köln. Nach der Promotion zum Dr. phil. 1958 in Köln und seiner Habilitation 1963 in Bonn, wo er 1963 seine Lehrtätigkeit als Privatdozent begann, wurde er im selben Jahre ordentlicher Professor an der Goethe-Universität Frankfurt/Main, wo er 1968/1969 Dekan der Philosophischen Fakultät war, und 1969 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort war er 1973/1974 Dekan und hatte von 1974 bis 1976 das Amt des Rektors inne. Herbert Rauter befasste sich privat mit Goldschmiedearbeiten, war evangelisch, verheiratet mit Brigitte Rauter, geborener Saalheim, lebte in Meerbusch, hatte drei Kinder (Winfried, Ulrich und Susanne) und kam 1986 bei einem Autounfall ums Leben.
Schriften (Auswahl) Bild und Symbol im Werke John Steinbecks. Köln 1960, . Die Sprachauffassung der englischen Vorromantik in ihrer Bedeutung für die Literaturkritik und Dichtungstheorie der Zeit. Gehlen, Bad Homburg 1969, .
Literatur Akademische Trauerfeier für Prof. Dr. Herbert Rauter. 13.6.1930–23.1.1986. Düsseldorf 1986, . Rauter, Herbert. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 983.
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