Steinach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Weiding im Landkreis Cham des Regierungsbezirks Oberpfalz im Freistaat Bayern.
Geografie Steinach liegt 4 Kilometer südöstlich von Weiding und 4 Kilometer östlich der Bundesstraße 20. Es schließt direkt an den Ostrand von Haid an, nur durch eine Straße getrennt. Südlich von Steinach erhebt sich der 517 Meter hohe Stierberg, ein nordwestlicher Ausläufer der 594 Meter hohen Nickelhöhe. Im Süden und Osten ist Steinach von einem ausgedehnten Waldgebiet umgeben, dem Haidholz. Noch weiter im Süden erhebt sich der 742 Meter hohe Haidstein.
Geschichte 1752 war das Amt Cham in ein Vorderamt und ein Hinteres Amt eingeteilt. Steinach gehörte zum Hinteren Amt. Es hatte 1 Anwesen. Dieses Anwesen gehörte zum Kotzischen Lehen.
1808 wurde die Verordnung über das allgemeine Steuerprovisorium erlassen. Mit ihr wurde das Steuerwesen in Bayern neu geordnet und es wurden Steuerdistrikte gebildet. Dabei kam Steinach zum Steuerdistrikt Raindorf. Der Steuerdistrikt Raindorf bestand aus den Ortschaften Raindorf mit Vierau, Rieding mit Anderlmühle, Gferet, Tappmühle und Utzmühle, Walting mit Haid und Steinach, Maiering.
1821 wurden im Landgericht Cham Gemeinden gebildet. Steinach war zunächst nach Raindorf eingemeindet. Wegen der verschiedenen Pfarreizugehörigkeiten, Steinach gehörte zur Pfarrei Arnschwang und Raindorf zur Pfarrei Runding, wurde aus Walting zusammen mit Haid, Maiering und Steinach eine selbständige Gemeinde gebildet. Diese blieb bis 1978 bestehen und wurde dann in die Gemeinde Weiding eingegliedert.
Expositur St. Marien Walting Steinach gehörte zunächst zur Pfarrei Arnschwang. 1913 / 1914 wurde in Walting eine Kirche gebaut. 1915 wurde es zur Expositur erhoben. Der Kooperator von Arnschwang wurde nach Walting exponiert. Ab 1955 war die Seelsorgestelle in Walting nicht mehr besetzt. Zur Expositur Walting gehören Walting, Blumhof, Haid, Maiering, Neumühlen, Steinach. 1997 hatte die Expositur Walting insgesamt 322 Katholiken und 4 Nichtkatholiken. Steinach hatte 1997 6 Katholiken.
Einwohnerentwicklung ab 1838 + 1838–1913 Jahr Einwohner Gebäude 1838 11 1 1861 7 3 1871 10 5 1885 13 3 1900 15 4 1913 17 2
+ 1925–2011 Jahr Einwohner Gebäude 1925 15 3 1950 14 3 1961 13 3 1970 14 k. A. 1987 4 3 2011 11 k. A.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise Zensus 2011 bei atlas.zensus2011.de. Abgerufen am 29. Mai 2022. Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 44
Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1978 Excel-Tabelle, Dalking: Blatt 1978, Zeile 1227, Spalte E; bei destatis.de. Abgerufen am 22. Februar 2023. Steinach bei Bayernatlas. Abgerufen am 30. April 2023.
Kategorie:Geographie (Weiding, Landkreis Cham) Kategorie:Ort im Landkreis Cham Kategorie:Ersterwähnung 1752