Das Schloss Hausen steht in Hausen in Neu-Ulm im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.
Baugeschichte Das Schloss ist ein ehemaliger Ulmer Patriziersitz, ein zweigeschossiges Schloss mit Mansarddach.
Das ursprüngliche von dem Ulmer Patrizier Roth um 1573 erbaute Schloss Hausen wurde später abgebrochen. Der Bürgermeister der Reichsstadt Ulm Christoph Heinrich Besserer von Thalfingen war der Grundherr und Erbauer des 1768 erstellten heutigen Hauptbaus. Dessen Urenkelin Mathilde Gräfin Leutrum von Ertingen war die Mutter Carl von Lindens, der das Schloss 1855 erwarb. Dessen Sohn Hugo von Linden ließ durch den Architekten Edmund Carl Capitain in den Jahren 1906 und 1907 einen Familienfriedhof und eine neogotische Friedhofskapelle auf dem Gelände anlegen.
Das Schloss brannte 1923 aus und wurde 1924 durch Julius Schulte-Frohlinde wieder aufgebaut. Nach Hugo von Lindens Tod im Jahr 1936 übernahm dessen gleichnamiger ältester lebender Sohn bis zu seinem Tod im Jahr 1971 das Schloss. Jenem folgte sein jüngerer Bruder Wilhelm von Linden (1905–1998), der 1981 den Verein Friedhofskapelle in Hausen gründete. Dieser Verein kümmert sich bis heute darum, die Friedhofskapelle mit dem sie umgebenden Familienfriedhof als Baudenkmal und als Gotteshaus zu erhalten.
Das Gebäude steht unter der Aktennummer D-7-75-135-66 unter Denkmalschutz, ebenso wie der zugehörige Park im englischen Stil aus dem 19. Jahrhundert nördlich und westlich des Schlosses und ein querrechteckiger Pavillon von um 1768 mit Walmdach..
Einzelnachweise
Weblinks
Geschichte des Schlosses Hausen auf friedhofskapellehausen.de
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