mini|Michaela Hönig (2017) Michaela Hönig (* 1974 in Limburg an der Lahn) ist eine deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin und Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt University of Applied Sciences."Michaela Hönig ist eine der besten Professoren", in: Nassauische Neue Presse, 23. November 2017, abgerufen am 20. Mai 2023.

Leben Hönig studierte an der Frankfurt School of Finance & Management und schloss als Bankbetriebswirtin und Bachelor of Finance ab.Sarah Bernhard: "Die Krise als Glücksfall: Michaela Hönig aus Haintchen gehört zu den besten Professoren Deutschlands", in: Nassauische Neue Presse, 21. Dezember 2016, abgerufen am 20. Mai 2023. Im Anschluss erlangte sie den Master of Science an der EBS in Oestrich-Winkel. Michaela Hönig ist Absolventin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, an der sie auch promovierte.

Von 2015 bis 2019 war Hönig Vertretungs-Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwirtschaft und Asset Management, an der Frankfurt University of Applied Sciences."Michaela Hönig aus Haintchen gehört zu den besten Professoren Deutschlands", in: Frankfurter Neue Presse, 27. Dezember 2016, abgerufen am 20. Mai 2023. Bis September war sie dort als Lehrbeauftragte tätig. Seit März 2020 ist sie Honorarprofessorin im Fachbereich Wirtschaft und Recht.

Neben ihrer Hochschultätigkeit ist Hönig noch als Direktorin bei der DekaBank in Frankfurt am Main beschäftigt.

Forschung Hönigs Forschungsschwerpunkt ist die Analyse von Kryptowährungen. 2018 leitete Hönig eine Studie, in der die Auswirkungen der Kryptowährung Bitcoin auf die Stabilität des Finanzmarktes untersucht wurden.Roland Lindner, Philipp Krohn: "Facebook mischt die Finanzwelt auf", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Juni 2019, abgerufen am 20. Mai 2023. 2019 stellte Hönig eine Studie zu Geschlechterrollen von Bankvorständen, ihren Werdegängen und deren Anlegerverhalten vor.Philipp Peters: "Der Club der grauen Männer - Frauen an der Spitze von Regionalbanken findet man selbst mit der Lupe kaum - warum ist das so?", in: Badische Zeitung, 17. Januar 2019, abgerufen am 20. Mai 2023. Im Bereich digitaler Zahlungsmittel forscht Hönig zu den Gefahren des noch nicht existenten Zahlungsmittels Initiative Q.Lisa Hegemann: "Gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie keine Q ein: Initiative Q will ein digitales Zahlungsmittel entwickeln. Millionen Menschen haben sich bereits Q-Münzen gesichert. Dabei existieren die noch gar nicht.", in: Zeit Online, 14. November 2018, abgerufen am 20. Mai 2023. In der WDR-Dokumentation von 2022 über den OneCoin-Betrug trat Hönig als Sachverständige auf.Ursula Scheer: "Die Spur der weltweit meistgesuchten Frau", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. November 2022, abgerufen am 20. Mai 2023. Hönig betreut an der Frankfurt University of Applied Sciences eine Forschungsgruppe, die OneCoin-Aktivitäten von Nutzern auf Instagram, Facebook und dem Messengerdienst Telegram analysiert.M. Müller, L.-M. Nagel: "Auf der Suche nach der vermissten "Kryptokönigin"", in: Handelsblatt, 20. September 2021, abgerufen am 20. Mai 2023. Darüber hinaus leitete Hönig ein Untersuchungsprojekt zur Facebook-Währung Libra. Die Ergebnisse der Studie stellte Hönig im September 2019 im digitalen Ausschuss des Deutschen Bundestags vor. Seitdem fungiert Hönig bei Anhörungen des Deutschen Bundestags als Sachverständige zu diesem Thema. Außerdem wirkte sie als Sachverständige in mehreren Dokumentationen mit – etwa in der ARD-Serie Die Krypto-Queen.

Weitere Forschungsschwerpunkte von Hönig sind systemische Risiken im Finanzsektor, neue digitale Formen der Kapitalbeschaffung sowie die Tokenisierung von Vermögenswerten. Im Oktober 2022 war Hönig zu Gast bei dem Internet-Fernsehsender Der Aktionär TV, um über rentierliche Alternativen auf dem Kapitalmarkt in Zeiten hoher Inflation und hoher Zinssätze zu sprechen.

Michaela Hönig ist außerdem Gründerin des Frankfurt Finance Club (FFC) und Botschafterin für die Hospizstiftung Idsteiner Land.

Publikationen Michaela Hönig: Regulatory Impacts from the Financial Crisis on German Banks. In: Gustavo Piga (Hrsg.): The Restructuring of Banks and Financial Systems in the Euro Area and the Financing of SMEs. 2015, Palgrave Macmillan London, ISBN 978-1-137-51872-9 Michaela Hönig: ICO und Kryptowährungen: Neue digitale Formen der Kapitalbeschaffung. 2019, Springer Gabler Wiesbaden, ISBN 978-3-658-27687-4

Weblinks Michaela Hönig auf der offiziellen Website der Frankfurt University of Applied Sciences

Einzelnachweise

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