David Ruland (* 1979 in Saarbrücken) ist ein deutscher Schauspieler.
Leben David Ruland studierte von 2000 bis 2004 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin., abgerufen am 28. Dezember 2023 Nach dem Abschluss seines Studiums engagierte ihn die Schaubühne am Lehniner Platz, wo er seit 2003 festes Ensemblemitglied ist.David Ruland bei der Schaubühne, abgerufen am 28. Dezember 2023 David Ruland hat zwei Kinder und lebt in Berlin. Er hat seit 2003 in zahlreichen Filmen mitgespielt. 2019 spielte er in der ARD-Miniserie Babylon Berlin die Rolle des Berliner Arbeiters Peter Glaser. 2021 begeisterte er die Zuschauerinnen und Zuschauer mit der Rolle des Dolmetschers in der Folge Subotnik der für RTL+ produzierten Fernsehserie Strafe nach Ferdinand von Schirach. Für diese Rolle wurde er 2023 in der Kategorie „Starker Auftritt“ für den Deutschen Schauspielpreis nominiert. David Ruland war Teil der Nominierungsjury des Deutschen Schauspielpreises 2024 und wurde von Schauspieler Burkhart Klaußner als herausragende Theaterpersönlichkeit mit dem Therese-Giehse-Preis ausgezeichnet. Außerdem ist er regelmäßig als Dozent an der HfS Ernst Busch tätig.
Auszeichnungen
2024: Deutscher Schauspielpreis (Therese-Giehse-Preis) u. a. für seine Rolle in »Die Möwe« an der Schaubühne Berlin (Regie: Thomas Ostermeier) 2024: Deutscher Schauspielpreis (Ensemblepreis) für die Miniserie "Zeit Verbrechen" 2023: Nominierung für den Deutschen Schauspielpreis in der Kategorie "Starker Auftritt" für Strafe – Subotnik nach Ferdinand von Schirach (Regie: Helene Hegemann) 2023: Deutscher Schauspielpreis (Ensemblepreis) für „Sonne und Beton“ (Regie: David Wnendt) 2007: Friedrich-Luft-Preis für »Maria Stuart« an der Schaubühne Berlin (Regie: Luk Perceval)
Filmografie 2012: Hai-Alarm am Müggelsee 2017: Zwei im falschen Film 2017: Brecht – Eine Vorstellung 2019: Babylon Berlin 2019: SOKO Wismar – Welpenschutz 2021: Das Netz 2021: Strafe – Subotnik / nach Ferdinand von Schirach 2021: Polizeiruf 110 – Black Box 2021: Sonne und Beton 2022: Wolfsland – Tote schlafen schlecht 2022: Everyone is f*cking crazy (Miniserie) 2023: The Disappearance (Kinofilm) 2023: Oh Hell (Miniserie, 2. Staffel) 2024: Zeit Verbrechen (Miniserie, Folge: Deine Brüder) 2025: Das Verschwinden des Josef Mengele 2025: Der Usedom-Krimi: Wendepunkt (Fernsehreihe)
Theater
2003: Der Würgeengel von Karst Woudstra, Regie: Thomas Ostermeier
2004: Lulu von Frank Wedekind, Regie: Thomas Ostermeier
2004: Gesäubert von Sarah Kane, Regie: Benedict Andrews
2005: Turista von Marius von Mayenburg, Regie: Luk Perceval
2005: Distanz von Lars Norén, Regie: Enrico Stolzenburg
2006: Maria Stuart von Friedrich Schiller, Regie: Luk Perceval
2006: Platonow von Anton Tschechow, Regie: Luk Perceval
2006: Liebe ist nur eine Möglichkeit von Christoph Nußbaumeder, Regie: Thomas Ostermeier
2007: Die Katze auf dem heißen Blechdach von Tennessee Williams, Regie: Thomas Ostermeier
2007: Kebab von Gianina Cãrbunariu, Regie: Enrico Stolzenburg
2007: Stoning Mary von Debbie Tucker Green, Regie: Benedict Andrews
2007: Room Service von John Murray und Allen Boretz, Regie: Thomas Ostermeier
2008: DIE STADT und DER SCHNITT von Martin Crimp und Mark Ravenhill, Regie: Thomas Ostermeier
2008: Der Sonne und dem Tod kann man nicht ins Auge sehen von Wajdi Mouawad, Regie: Dominique Pitoiset
2009: Die Wissenden von Nina Ender, Regie: Jan-Christoph Gockel
2009: Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams, Regie: Benedict Andrews
2009: Dingos von Paul Brodowsky, Regie: Anne Schneider
2009: Die Nibelungen von Friedrich Hebbel, Regie: Marius von Mayenburg
2009: Berlin Alexanderplatz, eine Bearbeitung des Romans von Alfred Döblin, Regie: Volker Lösch
2010: Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? Teil 3, Realisation: Patrick Wengenroth
2010: Gerettet von Edward Bond, Regie: Benedict Andrews
2010: Der Menschenfeind von Molière, Regie: Ivo van Hove
2010: Lulu - Die Nuttenrepublik nach Frank Wedekind, Regie: Volker Lösch
2011: Der talentierte Mr. Ripley nach Patricia Highsmith, Regie: Jan-Christoph Gockel
2011: Edward II von Christopher Marlowe, Regie: Ivo van Hove
2012: Ein Volksfeind von Henrik Ibsen, Regie: Thomas Ostermeier
2012: Sommergäste von Maxim Gorki, Regie: Alvis Hermanis
2013: Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert, Inszenierung: Volker Lösch
2014: Die kleinen Füchse – The Little Foxes von Lillian Hellman, Regie: Thomas Ostermeier
2014: Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth, Regie: Jan Philipp Gloger
2015: Nachtasyl von Maxim Gorki, Regie: Michael Thalheimer
2015: Westberlin, ein Abend von und mit Rainald Grebe, Regie: Rainald Grebe (Uraufführung)
2016: Wallenstein von Friedrich Schiller, Regie: Michael Thalheimer
2016: Professor Bernhardi von Arthur Schnitzler, Regie: Thomas Ostermeier
2017: Richard III. von William Shakespeare, Regie: Thomas Ostermeier (Umbesetzung seit 2017)
2018: Italienische Nacht von Ödön von Horváth, Regie: Thomas Ostermeier
2019: März nach dem Roman von Heinar Kipphardt, Regie: David Stöhr
2019: Die Anderen von Anne-Cécile Vandalem, Regie: Anne-Cécile Vandalem (Uraufführung)
2021: Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist, Regie: Simon McBurney
2023: Die Möwe von Anton Tschechow, Regie: Thomas Ostermeier
2023: Harry Hases Late Night von und mit Holger Bülow, Jenny König und David Ruland
2023: Postkarten aus dem Osten von Pavlo Arie, Martín Valdés-Stauber und Ensemble, Regie: Stas Zhyrkov (Uraufführung)
2024: Ulster American von David Ireland, Regie: Rikki Henry (Deutschsprachige Erstaufführung)
Weblinks
David Ruland bei Castforward
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1979 Kategorie:Mann