Fischhaus (auch Carmeliterhaus genannt) ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Fischhaus lag in der Gemarkung Dinkelsbühl.

Geografie Die Einöde lag bei Unsinnige Mühle circa zwei Kilometer von der Stadtmitte Dinkelsbühl entfernt. Sie wurde weder in der Bayerischen Uraufnahme noch in den später erschienenen topographischen Karten verzeichnet.

Geschichte Fischhaus lag im Fraischbezirk der Reichsstadt Dinkelsbühl. Das Anwesen hatte das Karmelitenkloster Dinkelsbühl als Grundherrn.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 405ff. Im Jahr 1809 wurde Fischhaus infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Dinkelsbühl zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1852 1871 1885 1900 1925Einwohner 0 4 5 5 4 4 6 0 HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 und 1856 als „Häuser“ und 1836 und 1885 bis 1925 als „Wohngebäude“. 1 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Die Protestanten waren nach St. Paul (Dinkelsbühl) gepfarrt, die Katholiken nach St. Georg (Dinkelsbühl).

Literatur

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert