Wiktorija Wiktorowna Diwak (, wiss. Transliteration ; * 7. Mai 1993 in Wolgograd; † 17. April 2023 in Astrachan, Russland) war eine russische Handballspielerin, die mehrere Jahre in der höchsten russischen Spielklasse aktiv war.
Karriere Im Verein Diwak spielte anfangs beim GK Dynamo Wolgograd, mit dem sie drei Mal die russische Meisterschaft gewann.rushandball.ru: Не стало Виктории Дивак, abgerufen am 18. April 2023 Im Jahr 2014 wechselte die Rückraumspielerin zum Ligakonkurrenten GK Kuban Krasnodar. Im Sommer 2017 wurde sie vom französischen Drittligisten Achenheim Truchtersheim Handball verpflichtet.dna.fr: Recrutement bouclé à l’ATH, abgerufen am 18. April 2023 Nachdem Diwak ein Jahr später mit Achenheim Truchtersheim Handball in die zweithöchste französische Spielklasse aufgestiegen war, wechselte sie zum deutschen Bundesligaaufsteiger SV Union Halle-Neustadt.union-halle.net: Russischer Neuzugang hat direkt Zeit zum kennenlernen, abgerufen am 18. April 2023 Mit Halle-Neustadt stand sie im Final Four des DHB-Pokals 2018/19.handball-world.news: Im Alter von 29 Jahren: Ex-Hallenser Handballerin Victoria Divak gestorben, abgerufen am 18. April 2023
Diwak schloss sich im Jahr 2019 dem belarussischen Erstligisten HK Homel an, mit dem sie in ihrer ersten Saison die nationale Meisterschaft gewann.vpravda.ru: Волгоградские гандболистки Дивак и Кушнырь стали чемпионками Беларуси, abgerufen am 18. April 2023 Weiterhin gewann sie zwei Mal den belarussischen Pokal. Ab dem Jahr 2021 lief sie für den russischen Erstligisten GK Astrachanotschka auf.
Am 17. April 2023 verstarb sie nach einem Sturz aus dem achten Stock eines Wohnhauses in Astrachan.championat.com: Тренер «Астраханочки» — о гибели Дивак: в 11 утра купила котика, а в 14 её не стало, abgerufen am 18. April 2023sportssmi.ru: Гандболистка Виктория Дивак выпала из окна, abgerufen am 18. April 2023
In Auswahlmannschaften Diwak lief für die russische Jugendnationalmannschaft auf. Bei der U-17-Europameisterschaft 2009 gewann sie mit Russland die Silbermedaille.history.eurohandball.com: 2009 Women's European Championship 17, abgerufen am 18. April 2023 Diwak, die im Turnierverlauf 39 Treffer erzielte, wurde am Turnierende zum MVP gekürt.history.eurohandball.com: 2009 Women's European Championship 17: Top 50 scorers, abgerufen am 18. April 2023europamester.dk: Dengang Line Jørgensen og Amalie Grav blev All-star, abgerufen am 5. März 2024 Im darauffolgenden Jahr lief sie für Russland bei der U-18-Weltmeisterschaft auf. Im selben Jahr errang sie bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen die Silbermedaille.
Sonstiges Ihr Vater Wiktor Diwak spielte Fußball und lief unter anderem für Rotor Wolgograd auf.rtvi.com: Трехкратная чемпионка России по гандболу Виктория Дивак погибла в Астрахани в возрасте 29 лет, abgerufen am 18. April 2023
Weblinks
Wiktorija Diwak auf rushandball.ru
Einzelnachweise
Kategorie:Handballspieler (GK Astrachanotschka) Kategorie:Handballspieler (GK Kuban Krasnodar) Kategorie:Handballspieler (GK Dynamo Wolgograd) Kategorie:Handballspieler (SV Union Halle-Neustadt) Kategorie:Belarussischer Meister (Handball) Kategorie:Russischer Meister (Handball) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Jugend-Sommerspiele 2010 Kategorie:Rückraumspieler Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1993 Kategorie:Gestorben 2023 Kategorie:Frau