Jörn Peter Budesheim (* 20. Januar 1960 in Marburg an der Lahn) ist ein deutscher bildender Künstler mit dem Schwerpunkt Zeichnung.

Werdegang Budesheim wurde 1960 in Marburg geboren. Von 1970 bis 1982 lebte er in Saarbrücken und arbeitete dort als Maler. Von 1982 bis 1986 studierte er Malerei bei Rolf Lobeck an der Hochschule für bildende Künste in Kassel. Kurz nach seinem Abschluss erhielt er als einer der ersten den Kulturpreis der Stadt Kassel. Von 2016 bis 2022 war er im Vorstand des documenta forums in Kassel. Ebenfalls 2016 wurde er Mitglied des Kunstbalkons, einer Produzentengalerie in Kassel, in der er bis heute aktiv ist und gemeinsam mit 10 weiteren Künstlern Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstler organisiert. Seit 2019 arbeitet er im Team des Hugenottenhauses, einem Ausstellungsort in Kassel.

Werk Anlässlich der ersten institutionellen Einzelausstellung (Mai bis Juli 2022) von Jörn Budesheim im Saarland in der Galerie im KuBa schrieb Andreas Bayer, künstlerischer Leiter des Kulturzentrums am EuroBahnhof Saarbrücken und Direktor des Instituts für aktuelle Kunst im Saarland, über das zeichnerische Werk:

Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 1978: Der höhere, der mittlere, der tiefere Sinn, Theater „Blaue Maus“, Saarbrücken 2015: Zu wahr, um schön zu sein, KulturNetz, Kassel 2015: "Der höhere, der tiefere und der mittlere Sinn", Galerina Steiner, Berlin 2019: Der plötzliche Damenbart, 17QM Marburg 2022: Mittlerer Sinn, Zeichnungen, KuBa, Saarbrücken

Gruppenausstellungen (Auswahl) 1981: Karton/Leicht beschädigt Moderne Galerie Saarbrücken 1982: “Kunstsituation Saar”, Glaskasten Marl 1983: Vom Flüstern der Neigung zum Grollen des Wahnsinns Orangerie Kassel, (Frankfurt, Hamburg, Amsterdam) 1984: “Make Love Not War”, Kunsthochschule Kassel/Kunstverein Kassel 1987: Warum gab es das nicht schon früher, Kunsthochschule Kassel, Borstel, Budesheim, Hohmann 1988: Hunde wollt ihr ewig malen, Fabrik Salzmann Kassel, 1989: Lausige Schatten, Kunsthalle Fridericianum Kassel, Bachler, Budesheim, Hohmann 1990: Futurismus und Rationalismus zwischen den Weltkriegen. Italiens Moderne, Kunsthalle Fridericianum, Gruppe IMITAT 2008: Trashing Adorno, Luminale in Frankfurt, Adorno Platz, Wanzke, Budesheim 2016: “Irritationen”, Südflügel Kulturbahnhof, 387, Kassel 2020: Begegnungen, Kunstbalkon zu Gast in der Koppelkerk NL 2020: Alle Farben malen Schwarz, Kunstbalkon zu Gast in Frankfurt Eulengasse 2021: Doppelzimmer mit Kathrin Brömse, Jörn Budesheim, Hugenottenhaus, Kassel, 2021: Licht, Kassel, Weinbergterrassen

Sonstiges 1978: Bühnenbild für "War einmal ein Revoluzzer – zu Erich Mühsam" Theater „Blaue Maus“, Saarbrücken 1986–1994: "Blaugrau bleibt Blaugrau", Aufführungsorte (Auswahl): Neue Galerie Kassel, Rahmenprogramm documenta VIII, Festival di Morgana, Goethe-Institut Palermo, Stadsschouwburg Utrecht, Shaffytheater Amsterdam, steirischerherbst ... (Wanzke, Steger, Budesheim), die Arbeit befindet sich in der Sammlung des ZKM, Karlsruhe 2021: "Investitionsruinen", Zeichnungen im Gedichtband von Jana Volkmann, Limbus-Verlag 2022/2023: Mehrere Ankäufe des Museums für Sepulkralkultur: 04.2022, Zeichenzyklus "leb'n entleib'n" und 02.2023, die "die heilige catherina von siena".

Auszeichnungen 1987: Kulturpreis der Stadt Kassel für die „Künstlergruppe Wanzke, Steger, Budesheim“Kulturpreis der Stadt Kassel, Stadt Kassel, abgerufen am 17. April 2023

Weblinks Webseite von Jörn Peter Budesheim

Einzelnachweise

Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Mann