Hans H. Weber (* 1. Mai 1911 in Darmstadt; † 3. Oktober 1988 in Groß-Bieberau) war ein deutscher Regionalhistoriker.
Leben Er studierte in Marburg, Frankfurt am Main und Gießen Geschichte, Geografie, Philosophie und Germanistik. Er lehrte an der Odenwaldschule, am Pädagogium Berlin-Waldsieversdorf und an der Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau. Er forschte zur Burgenkunde und der Territorial- und Siedlungsgeschichte des Odenwaldraums mit den Schwerpunkten um die Orte Breuberg, Lichtenberg und Lindenfels. Er erhielt die Ehrenbürgerschaften der ehemaligen Stadt Neustadt, heute Breuberg, und der ehemaligen Gemeinde Lichtenberg, heute Fischbachtal; Verdienstplaketten der Stadt Groß-Bieberau, des Odenwaldkreises und des Kreises Darmstadt-Dieburg sowie das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1971 war er Mitglied in der Hessischen Historischen Kommission.Im Dienst der hessischen Geschichte. 175 Jahr Historischer Verein für Hessen. 100 Jahre Hessische Historische Kommission. Festgabe zum Doppeljubiläum. Darmstadt 2009, S. 76, ISBN 978-3-88443-059-0 Er wurde in Darmstadt begraben.
Schriften (Auswahl) Burg Breuberg im Odenwald. Neustadt 1951, . Lichtenberg im Odenwald und seine Umgebung. Lichtenberg 1964, . Schloß Lichtenberg im Odenwald und seine Umgebung. Fischbachtal 1973, . Lindenfels, das Bild der Stadt in Vergangenheit und Gegenwart. Lindenfels 1975, .
Literatur Festschrift für Hans H. Weber. Breuberg-Neustadt 1977, . Veröffentlichungen von Dr. Hans H. Weber Paul Schnitzer: In memoriam Dr. Hans H. Weber. In: Geschichtsblätter des Kreises Bergstraße. 21 (1988), S. 284f., .
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Hessen Kategorie:Regionalhistoriker Kategorie:Person (Darmstadt) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1911 Kategorie:Gestorben 1988 Kategorie:Mann