Paul H. Brunner (* 1946https://d-nb.info/gnd/109516427) ist ein Schweizer Spezialist für Materialflussanalyse und anthropogenen Metabolismus. Er ist emeritierter Professor und ehemaliger Leiter des Instituts für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft der Technischen Universität Wien.

Werdegang Brunner studierte Naturwissenschaften an der ETH Zürich und promovierte 1976 mit dem Thema «Beitrag zur Pyrolyse von Cellulose für die Herstellung von Aktivkohlen aus cellulosehaltigen Abfallstoffen». Danach war er mit einem Nationalfondsstipendium am Department for Civil and Environmental Engineering der Stanford University tätig. Von 1979 bis 1989 forschte er an der EAWAG/ETH zu den Themen Abfallwirtschaft und regionaler Stoffhaushalt. 1990 weilte er als Gastwissenschafter an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. 1991 wurde Brunner als ord. Univ. Professor an die TU Wien berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung in Forschung und Lehre tätig war. Zwischen 2004 und 2015 war Brunner Leiter des Instituts für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft. Er war zusätzlich Visiting Professor an der Universität Novi Sad sowie Mentor Professor an der Aalto-Universität.

Brunner hat einen h-Index von 45.

Auszeichnungen (Quelle: )

2002: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien 2005: Goldene Ehrennadel des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes 2006: WTERT Waste-to-Energy Research and Teaching Award der Columbia University 2014: Depotech Award 2014 der Montanuniversität Leoben Am 21. April 2016 wurde Brunner von Bundesminister Reinhold Mitterlehner mit dem "Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" ausgezeichnet.

Bücher

Einzelnachweise

Kategorie:Person (Abfallwirtschaft) Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien) Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich Kategorie:Person (ETH Zürich) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann