miniatur|rechts|Paulo Jr. 2014 Paulo Jr., auch bekannt als Paulo Xisto Pinto Júnior (* 30. April 1969 in Belo Horizonte), ist ein brasilianischer Musiker, der vor allem für seine langjährige Mitgliedschaft in der Thrash-Metal-Band Sepultura bekannt ist, aber inzwischen auch für weitere Bands und Projekte tätig war.
Werdegang Sepultura Paulo Jr. wuchs in Belo Horizonte mit zwei Brüdern und einer jüngeren Schwester auf. Sein Vater war Rechtsanwalt. Mit 15 Jahren begann er Bass zu spielen und wurde dabei von seinen Eltern unterstützt. 1984 trat er auch Sepultura als deren insgesamt zweiter Bassist bei, nachdem Roberto Raffan die Gruppe zuvor verlassen hatte. Er ist damit das langjährigste Bandmitglied, ist jedoch erstmals erst auf dem Album Chaos A.D. (1993) zu hören, da die Gitarristen Jairo Guedz auf Morbid Visions und danach Andreas Kisser auf den folgenden Alben auch den Bass spielten. Paulo Jr. hatte die Brüder Max und Igor Cavalera in Belo Horizonte über einen gemeinsamen Freund kennengelernt.
Als seine Einflüsse gab er unter anderem Steve Harris, Geddy Lee, Geezer Butler, Cliff Burton und Gene Simmons an. Paulo Jr. spielt den Bass anders als die genannten Vorbilder eher mit dem Plektron als mit den Fingern.
The Unabomber Files 2009 spielte Paulo Jr. mit Alan Wallace und André Márcio von Eminence und Vladimir Korg von Chakal in der Band The Unabomber Files. 2013 brachte die Band eine Sechs-Song-EP und ein Video zum Song Buried in My Bunker heraus.
Cultura Tres Paulo Jr. spielt zudem seit 2019 in der Band Cultura Tres Bass. 2023 veröffentlichte er mit dieser das Album Camino de Brujos sowie die Single Signs.SEPULTURA - Paulo Xisto Pinto Jr. veröffentlicht 'Signs' mit Cultura Tres, rockhard.de
Gastauftritte 2007 spielte Paulo Jr. Bass auf dem zweiten Album von Sayowa. 2013 hatte er einen Gastauftritt auf dem vierten Album von Eminence, The Stalker.
Persönliches Paulo Jr. betreibt Jiu Jitsu und spielt Fußball, wobei er zudem ein Fan des Clube Atlético Mineiro ist. Zudem engagiert er sich sozial, indem er Wohltätigkeitsspiele mit bekannten Musikern, Fußballern und Fernsehkünstlern veranstaltet. Dafür erhielt er 2008 die Auszeichnung Medalha da Inconfidência, die ihm vom damaligen Gouverneur der Provinz Minas Gerais, Aécio Neves verliehen wurde. Er lebt in São Paulo.
Diskografie Sepultura 1985: Bestial Devastation 1986: Morbid Visions 1987: Schizophrenia 1989: Beneath the Remains 1991: Arise 1993: Chaos A.D. 1996: Roots 1998: Against 2001: Nation 2002: Revolusongs 2003: Roorback 2006: Dante XXI 2009: A-Lex 2011: Kairos 2013: The Mediator Between Head and Hands Must Be the Heart 2017: Machine Messiah 2020: Quadra
The Unabomber Files 2013: The Unabomber Files
Cultura Tres 2023: Camino de Brujos
Gastauftritte Eminence 2013: The Stalker
Einzelnachweise
Kategorie:Sepultura Kategorie:Metal-Bassist Kategorie:Brasilianer Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Mann