mini|Verbandsgemeinden im Landkreis Bad Kreuznach.

Die Liste von Bergwerken im Landkreis Bad Kreuznach umfasst Bergwerke im Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz.

Liste

Verbandsgemeinde Bad Kreuznach

Bergbau am Berg Lemberg ging vornehmlich auf Quecksilber um.

Name Ortsgemeinde Anmerkungen Beginn Ende Lage Bild Bocksrech Bingert Quecksilber; Schurfschein am 21.9.1786 erteilt; am Weg zum Lemberg 1786-09-21 Catharina Feil Quecksilber; Stollen in der Habichtsdell; am 19.4.1774 Schurfschein erteilt; am 13.8.1775 Mutung; am 21.10.1775 wurde ein 200 × 100 Lachter großes Feld zugemessen; 1788-92 keine Ausbeute; bis etwa 1792 betrieben; eines von zwei Stollenmundlöchern als gefasster Wasseraustritt unterhalb der ehemaligen Brecheranlage der Kirner HartsteinwerkeWalling, 2005, S. 121–125, Objekt Nr. 11. 1774-04-19 1792 Eichelfeld Fell Quecksilber; in Richtung Beinde bzw. Hallgarten; Schurfschein am 3.6.1775 erteilt; Mutung am 15.1.1776 1775-06-03 Ernesti Glück Feilbingert Quecksilber, Steinkohle; auch Quecksilberbergwerk am Roten Bergloch genannt; Förderung 1790: 85 Pfund Quecksilber und Steinkohlen; Betriebszeiten 1760-66, 1770-75, 1783-95; ab 1783 unter dem Namen Grube Ernesti Glück neu belehnt (Schurfschein am 27.9.1783 erteilt), 1790 in Zubuße; ab 1795 endgültig stillgelegt 1760 1795 Eusebiusgrube Ebernburg Steinkohle; Stollen (1776 verbrochen)Erich Schmidt: Der Lemberg bei Bad Kreuznach und seine Quecksilbergruben bis zum Ende des 18. Jahrhunderts 1776 (vor) (Altes) Feiler Kohlenwerk Feilbingert Steinkohle; oberhalb der Holzbrücke nahe dem Lemberghaus; 1790 wurden im ersten Quartal 655 Zentner Kohlen verkauft; 1790 6 Arbeiter; vermutlich identisch mit Heinrichsegen 1949 1951 Feiler Kohlengrube Feilbingert Steinkohle; Förderung 1780: 1.037 Zentner Steinkohle mit 2 Bergleuten 1949 1951 Geiskammer Feilbingert Quecksilber und Kohle; im bayerischen Staatswald in der Abteilung Oberhauser Eck; erste Erwähnung 1469; erste Belehnung 1730 zur Suche nach Kohle, um die Laboratorien der Niederhausener Gruben zu versorgen; Kohleförderung mit kurzen Unterbrechungen bis 1796; 5 StollenWalling, 2005, S. 121–125, Objekt Nr. 10. 1469 1796 Hahnenbach Feil alle Minerale; im Ebersburger Wald beim Kahlenberg; Schurfschein erteilt am 7.6.1774 1774-06-07 Hämel Hallgarten irgendwo bei der Burg Montfort; evtl. auch Hammel genannt; Schurfschein erteilt am 24.10.1791 1791-10-24 Haßenthal Hallgarten Quecksilber; zwischen Feil und Tal in Richtung Spitzenberg-Römerstraße; Schurfschein erteilt am 29.10.1774 1774-10-29 Heinrichssegen Feilbingert Steinkohle; 3 Stollen; evtl. identisch mit der alten Feiler Kohlengrube 1949 1951 Henricusgrube Hallgarten Steinkohle; Schurfschein erteilt am 24.12.1780; weitere Schurfscheine am 9.9.1782 und 12.5.1783 erteilt 1780-12-24 1783-07 (mind.) Heußlkergraben Fell Quecksilber; oberhalb der Sieben-MorgenFeiler Gemarkung; Schurfschein am 26.8.1774 erteilt; Mutung am 22.4.1774 1774-08-26 Hinterstein Hallgarten Steinkohle; Schurfschein erteilt am 9.10.1774; vermutlich in der Nähe des Dreiweiher-Hofs 1774-10-09 Hundsdell Feil Zinnober; Schurfschein erteilt am 3.9.1787 1787-09-03 Im Forst Hallgarten Steinkohle; in Richtung Hachenbach am Weg von Hallgarten zur Burg Montfort; Schurfschein erteilt am 11.10.1782 1782-10-11 Im Lüßert Feilbingert Steinkohle; letzte Abbauversuche 1913 18. Jh. 1913 In dem Horst Hallgarten? Steinkohle; 1774-10-17 (In der) Eisenhecke Feilbingert Steinkohle; westl. des früheren Ortsteils Feil; 1777 gemutet; Gesamtförderung: 5522 Maß Kohle im Wert von 1.412 Gulde, 36,5 Kreuzer 1777 1791 Leißertberg ? Quecksilber; Schurfschein erteilt am 7.10.1785 1785-10-07 Lisset Feilbingert? Steinkohle; Schurfschein erteilt am 9.10.1778; evtl. identisch mit Im Lüßert 1778-10-09 Lorenzigrube Feilbingert Steinkohle; um 1790; am Westhang des Lembergs 1790 (um) Morgenau Feil Quecksilber; Schurfschein erteilt am 24.10.1777 1777-10-24 Mühlweg am Bingert Feilbingert alle Minerale; Schurfschein erteilt am 5.7.1774; Mutung am 19.5.1778 1774-07-05 Nauberg Bingert Steinkohle; gemutet am 5.7.1774; Schurfschein auf alle Minerale am 19.5.1778 erteilt Neu Ernesti Glück Feilbingert Quecksilber, Steinkohle; südwestlich Geiskammer, wahrscheinlich zwischen den Orten Feil und Hallgarten, gelegen; Förderung 1790: 170 kg Quecksilber und 401 kg Steinkohlen mit 8 Arbeitern 1760 1795 Nicolaigrube Feilbingert Steinkohle; gegen den Oberhauser Leistenberg am Schwarzen Wäldchen; 1790 wurden im ersten Quartal 110 Zentner Kohlen verkauft; 1790 2 Arbeiter 1779 Schinderhannesloch Ebernburg Quecksilber?; alter 6 m langer Schurfstollen Stockelberg Feil alle Minerale; in Richtung auf Hallgarten zu; Schurfscheine vom 27.9.1774 1774-09-27 Stollen Feilbingert unbekannter Stollen, evtl. zu Geiskammer gehörig Stollen Feilbingert unbekannter Stollen, evtl. zu Geiskammer gehörig Stollen Bad Kreuznach unbekannter Stollen Stollen Bad Münster am Stein-Ebernburg unbekannter Stollen Stollen Bad Münster am Stein-Ebernburg unbekannter Stollen Todtenhöll Feil alle Minerale; auch Tote Höhle genannt; verbrochener Stollen am Westhang des Lernbergs (1930 noch offen); Kalkspate, Pyrite und Zinnober anstehend; viele Schürfscheine; Mutung am 3.8.1778 und 16.5.1791 1774 Trumbacher Hof Bad Münster / Ebernburg alle Minerale; Schürfschein vom 16.2.1778; Stollen nördlich des Trumbacher Hofs 1774 Wildenbach Feilbingert Quecksilber; 250 m loanger Stollen in der sogenannten Wildenbach; 1773 Schurfschein; angrenzend zu Habichtsdell, Martinuszug und Wildenbacher Dhälgen; südlich von Eichkopf; Feldgröße von 200 × 100 Lachter 1776-05-22 Wentzenacker Feilbingert? Zinnober; 1777 Seigerriß; 44 m langer Stollen; vermutlich identisch mit Wingertsbergstollen 1777 (vor) Ziegelhütte Feilbingert? alle Minerale; Schürfschein vom 30.01.1786 1786-01-30

Verbandsgemeinde Kirner Land

Name Ortsgemeinde Anmerkungen Beginn Ende Lage Bild Altlayenkaul Bruschied-Rudolfshaus Schiefer; 1740 Bergunglück mit 13 Opfern; 1953 Katharinenschacht neu angelegt; 1958: 54 Mann BelegschaftHermann Hommer: 'Schieferbergbau im Hunsrück', 1966, 3 Reihe, Band 13, Pollichia, Museum Bad Dürkheim 17. Jh. Deufenbach I Kellenbach Schiefer Hennweiler Kirn Schiefer; mehrere Stollen Hippelau Bruschied Schiefer

Verbandsgemeinde Rüdesheim

Name Ortsgemeinde Anmerkungen Beginn Ende Lage Bild Appenhellertal Duchroth Steinkohle; Schurfschein am 5.10.1787 erteilt 1787-10-05 Astard Niederhausen Kupfer; gegenüber dem Lemberg im Weinberg; Stollen und Tagebau Baumwald Duchroth Schurfschein auf alle Mineralien erteilt am 2.5.1791 1791-05-02 Danielsgrube Duchroth Steinkohle; in Richtung auf Oberhausen; wohl auch Danielsglück genannt; ehemalige alte Kohlegruben Hockenfelßer und Rumgellische Werk; in der Hettenbach; Grubenfeld 400 × 200 Lachter groß; 1790 aufgeführt 1780-07-24 Döbelstück Duchroth Schurfschein auf alle Mineralien erteilt am 24.10.1791 1791-10-24 Drei Züge Niederhausen Quecksilber; Konsolidation aus St. Martins Zug, Treue Zuversicht und Schmittenstollen; 1785 2.310 Pfund Förderung; 15 km Strecken- und Stollenlänge 1939-08 Duchrother Wald Duchroth Schurfschein auf Quecksilber erteilt am 10.10.1796 1796-10-10 Eichelkopf Niederhausen Quecksilber; greznte gen Süden an Catharinengrube und Ernesti Glück 18. Jh. Habichtsdell Niederhausen Quecksilber?; Stollen; im Lemberger Wald links der Ringeiche zwischen Martinszug und Rotem Bergloch; Schurfschein erteilt am 19.4.1774; am 21.10.1775 Mutung; an Martinuszug angrenzend; Grubenfels 200 × 100 Lachter großAdolph Emich Ludolph: Churfürstlicher Pfalz am Rhein Bergwerks-Vermes, Buch 1773 bis Ende 1790 1775-10-21 Hermannshöhle Niederhausen Steinkohle? Hermesel Niederhausen Steinkohle; gemutet am 27.5.1782; verliehen am 14.10.1783 1782-05-27 In dem Leiselberg Oberhausen Steinkohle; Schurfschein erteilt am 2.6.1784; Mutung am 13.8.1784 1784-06-02 Johannes-Stollen Niederhausen Quecksilber; Schurfstollen im Trombachtal; war 1790 in Arbeit (7 Bergleute) und erneut kurzzeitig um 1850, kein nennenswerter AbbauWalling, 2005, S. 121–125, Objekt Nr. 15. 1790 1850 (um) Kellerberg Weinsheim Quecksilber; Grubenfeld bei Weinsheim (etwas nördlich des Lembergs und nördlich der Nahe); vor 1790 erstmals verliehen; 1790 in Zubuße (6 Arbeiter); verliehen am 12. Mai 1837; verzichtet am 25. September 1840; erfolglose Versuchsarbeiten[Technologisches Magazin, Band 1, 1790, Churpfälzische Bergwerkstabelle vom 1. Quartal 1790] 1790 (vor) 1840-09-25 Lemberg Niederhausen Quecksilber; Grubenfeld; erstmals verleihen vor 1790; 1790 in Zubuße; 1790 6 Arbeiter; verliehen am 12. Mai 1837; verzichtet am 25. September 1840; erfolglose Versuchsarbeiten 1790 (vor) 1840-09-25 Lorentzengrube Niederhausen Steinkohle; Grubenfeld 500 × 180 Lachter groß 1790-05-27 Lorchelberg Duchroth Steinkohle; Grubenfeld 560 × 160 Lachter groß; altes Werk mit Stollen und 12 m tiefem Gesenk 1790-05-27 (vor) Manfred Niederhausen Kupfer; gegenüber dem Lemberg im Weinberg; Stollen und Tagebau Neue Zuversicht Niederhausen Quecksilber; Stollen am Eichelkopf 1720 Neuer Beltzberg Niederhausen Quecksilber; in der sogenannten Wildenbach; angrenzend zu Habichtsdell, Martinuszug und Wildenbacher Dhälgen 1776-05-22 Philippsglück Duchroth Steinkohle; gemutet am 11.10.1783; verliehen am 16.10.1783; 1780 15 Mann; 1790 5 Arbeiter; im 1. Quartal 1790 540 Zentner Kohlen verkauft; Schurfschein vom 9.12.1784 1783-10-11 Rotherberg Duchroth / Oberhausen Quecksilber; Schurfscheine vom 10.10.1796 und 4.7.1797 1796-10-10 Schmittenstollen Niederhausen Quecksilber; bis zu 100 Betriebsmitarbeiter; Oberer Stollen; Mittlerer Stollen; Tiefer Stollen; Karlsglückstollen; Maschinenschacht mit 60 m Teufe; Betriebszeiten: 15. Jh. – 1632, 1728–1818, 1935–39; Förderung 1787: 427 kg, 1. Hj. 1788: 225 kg, 1935: 2.520 t, 1936 4.200 t, 1937: 10.000 t, 1939: 380 t; 1838 ca. 260 m Stollenlänge; Belegschaft 1935: 23, 1936-39: 37Walling, 2005, S. 121–125, Objekt Nr. 5. 1438 1942 120px St. Albanus Norheim / Dreisen Steinkohle; Grubenfeld 450 × 200 Lachter groß 1775-03-15 St. Martins Zug Niederhausen Quecksilber; auch Martinuszug genannt; seit dem 15. Jahrhundert mit Unterbrechungen bis 1936, bildete zusammen mit dem Schmittenzug (jetzt Besucherbergwerk Schmittenstollen) und dem Treue Zuversicht Zug die miteinander verbundenen Drei Züge; an Habichtsdell angrenzend; Oberer Stollen; Wiesenstollen; Tiefer Stollen; in den 1930er Jahren Versuchsarbeiten im Karls-Glück-Stollen (Erbstollen der Drei Züge) und im HauptstollenWalling, 2005, S. 121–125, Objekt Nr. 6. 15. Jh. 1939-08 Stollen Niederhausen Stollen, angeschnitten durch neuzeitlicheren Steinbruch; Alter unbekanntWalling, 2005, S. 121–125, Objekt Nr. 19. Treue Zuversicht Niederhausen Quecksilber, Zinnober; vermutlich identisch mit der Grube Gottes Gab, welche 1554 genannt wird; seit 1770 als Treue Zuversicht bekannt; seit dem 15. Jahrhundert mit Unterbrechungen bis 1936, bildete zusammen mit dem Schmittenzug (jetzt Besucherbergwerk Schmittenstollen) und dem St. Martins Zug die miteinander verbundenen Drei Züge; 20 Betriebsmitarbeiter; Bethausstollen (120 m lang, 40 m tiefes Gesenk)Walling, 2005, S. 121–125, Objekt Nr. 7. 1438 1939-08 120px|Mundloch des Stollen Treue Zuversicht am Lemberg / Nahe

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