Wolfgang Mertin (* 1942) ist ein deutscher Dokumentarfilmer.

Leben Mertin, dessen Vater als Soldat in Stalingrad fiel,Interview von Robert Schneider: Doku-Filmer sicher: „Soll Europa Zukunft haben, dann nur mit Russland“. Kronen Zeitung, 9. April 2023. war Korrespondent des DDR-Fernsehens in der Sowjetunion.

Nach der Wende und friedlichen Revolution in der DDR erstellte er für Arte und andere Sender Reportagen zu und über Russland. So folgte er den Spuren von Roald Amundsen vom Kap Tscheljuskin nach Dikson, machte eine Motorrad-Expedition durch die Wüste Karakum, und folgte den Feldzügen des Dschingis Khan. Des Weiteren bebilderte er den Kampf ums Überleben in einem Moskauer Knast und dokumentierte die Nenzen-Nomaden in der sibirischen Tundra.

Mertin lebt seit einigen Jahren in Vorarlberg.

Filmografie 1987: Feuerstuhl und Wüstensand. Auf MZ durch die Karakum. 2008: Arktis. Die Route der Atomeisbrecher 2009: Die neuen Nomaden von Kirgisistan 2013: Die Polarbahn. Auf Schienen durch das ewige Eis 2015: Sibirien. Der Kapitän und die Lena 2017: Sibirien. Die Eisstraße ins Polarmeer

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Mann