Hilde Charlotte Götz oder Hilde Götz (* 15. Dezember 1928 in Nürnberg; † 12. Juni 2016 in Göttingen) war eine deutsche Ärztin und Wissenschaftlerin. Ihr Forschungsgebiet war die Immunologie.
Leben und Wirken Sie studierte Medizin und promovierte 1955 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ihre Habilitation über die Immunogenität von Tumorproteinen folgte 1968, ebenfalls in Erlangen in der Abteilung für Klinische Immunologie des Universitätsklinikums. 1970 wechselte Hilde Götz an die Freie Universität Berlin und wurde dort im folgenden Jahr Akademische Rätin und Professorin. Sie war auch als Oberärztin tätig und leitete das Forschungslabor für Transplantations- und Tumorimmunologie der Chirurgischen Universitätsklinik am Klinikum Westend der Freien Universität Berlin (Universitätsklinikum Charlottenburg). Außerdem arbeitete sie mehrere Jahrzehnte lang in der von Norbert Hilschmann geleiteten Abteilung Immunchemie des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin in Göttingen, die bis 1999 bestand. Hilde Götz war Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie.
Nach langer Krankheit starb sie am 12. Juni 2016 in Göttingen und wurde auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg bestattet.
Veröffentlichungen (Auswahl) Monographien
Sammelbände
Beiträge „Antigene (Immunogene) und Antigenität (Immunogenität)“ (S. 43–53) und „Tumorimmunologie“ (S. 734–762) in:
Wissenschaftliche Artikel
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Immunologe Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin) Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 2016 Kategorie:Frau